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Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>

 

 

 

Buchvorderansicht: Rohlfs - 'Nie wieder!'? Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 

 

Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal  >>

Unteilbarer Humanismus - Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben - Von Werner Ruf  >>>

 


 


 



Aktuelle Bücher  zum Nahostkonflikt - Palästina + Israel - 2

Aktuell + Neu  |  Aktuell + Neu - 2 | A-E | D-J | K-L | M-R | S-Z | Kostenlos | Kinder


 

 

"Hitler besiegen" - Sich vom Holocaust lösen - Arno Widmann

Avraham Burg wurde 1955 als Sohn eines deutschen Holocaustüberlebenden in Jerusalem geboren. Sein gerade im Campus-Verlag erschienenes Buch "Hitler besiegen" ist eine auch ihn selbst nicht schonende Reflexion über die fatale Fixierung des Staates Israel auf den Holocaust. Als das Buch vor zwei Jahren in Israel erschien, wurde Burg als Feind des Landes kritisiert. Das ist nicht verwunderlich. Avraham Burgs Buch ist tatsächlich eine tieftraurige, dabei aber bitter-scharfe "Attacke auf das israelische Experiment". Hier spricht ein Produkt der israelischen Elite, einer der in ihr aufwuchs und zu einem ihrer beredsten Sprecher wurde. Sein Vater war Josef Burg, prominentes Mitglied der Nationalreligiösen Partei (NRP) und mehrmals Israels Innenminister. Avraham Burg war Berater von Schimon Peres, Vorsitzender der Jewish Agency und Sprecher der Knesset. Seit 2003 hat er sich aus allen Ämtern zurückgezogen und kommentiert die jüngsten Entwicklungen seines Heimatlandes nur noch vom Rande der Verzweiflung aus. - Die Militarisierung Israels - Er hält die zunehmende Militarisierung Israels, die Fixierung der Eliten darauf, den Feind zu besiegen, für eine Entwicklung, die Israel in den Untergang führen muss. >>>

Hitler besiegen - Dr.  Ludwig Watzal - „Oft frage ich mich, ob es ohne die Deutschen und ihre Barbarei überhaupt einen Staat Israel geben würde“, so eine der vielen provokanten Fragen und Thesen von Avraham Burg >>>

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de



Die Erde habt ihr uns genommen


100 Jahre Zionistische Siedlungspolitik in Palästina

Dr. Viktoria Waltz -  (217 Seiten - 24MB - pdf) online und kostenlos abrufbar.

Hitler besiegen

Avraham Burg

Rezension: „Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muss“ - „Hitler besiegen“ - Dr. Ludwig Watzal - Breit lobte Israels Außenminister Lieberman seinen Premier Netanjahu am 23. September dafür, beim gemeinsamen Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas den Wunsch des US-Präsidenten nach einem Siedlungsstopp ignoriert zu haben. Für ihre immer weiter fortschreitende Kolonisierung Palästinas berufen sich israelische Politiker gelegentlich auch auf den Holocaust, der 1948 zur Gründung des „jüdischen Staates“ geführt habe. Dazu die folgende Buchrezension >>>

Flores, Alexander
Der Palästinakonflikt
Wissen was stimmt

Konfliktherd Palästina. Alexander Flores benennt die historischen Wurzeln des Streits zwischen Israel und seinen Nachbarn, stellt die unterschiedlichen Parteien vor und analysiert kritisch die Rolle des Staates Israel. Bestes Basiswissen. - "Alexander Flores ist einer der besten Kenner des Palästina-Israel-Konflikts. Leise und fundiert klärt er auf ohne Trommel und Trompete und nimmt stets Partei, für die Menschen auf beiden Seiten des Stacheldrahts. Das macht ihn groß. Die Lektüre seiner Schriften öffnet neue Perspektive und ist ein großer Gewinn." Rafik Schami

1. Aufl. 2009 - 128 Seiten, HERDER spektrum, Band 6082
ISBN 978-3-451-06082-3  - 8,95€ 
Quelle

Die Erfindung des jüdischen Volkes“
Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand

Shlomo Sand

Propyläen Verlag, Berlin 2010. 505 S., 24,95 €.

 

"Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden" >>>

YouTube - Shlomo Sand: Die Erfindung des jüdischen Volkes - Gründungsmythos auf dem Prüfstand >>>

Neve Gordon, Israel´s Occupation - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Der israelisch-palästinensische Konflikt ist publizistisch bis in den letzten Winkel ausgeleuchtet. „Neues“ - in Form wirklicher Kompromisse - ist seitens Israels nicht zu erwarten. Die Antwort wurde im letzten Gazakrieg in Form der schrecklichen Völkerrechts- und Menschenrechtsverstößen gegeben, welche das moralische Gewissen der Weltöffentlichkeit zwar empört haben, aber durch machtpolitischen Druck auf die Vereinten Nationen im Keim erstickt worden sind. Umso wichtiger ist das Buch von Neve Gordon, Professor für Politik und Regierungslehre an der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva, der die über 40-jährige Besatzungspolitik seines Landes detailliert beschreibt und analysiert. Obgleich akademisch ausgerichtet, wendet sich das Buch an alle, die sich noch ein Mindestmaß an Gerechtigkeitsempfinden und Menschenwürde bewahrt haben. >>>

Warum das Heilige Land auch den Palästinensern gehört
Elmar Oosterholt

 

Jonathan Cook, Israel and the Clash of Civilisations. Iraq, Iran and the Plan to Remake the Middle East - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - (pdf) In diesem Buch wird die Rolle Israels im Verbund mit den neokonservativen Kreisen in den USA bei ihrem Unterfangen unter dem Vorwand des “war on terror” untersucht, um die Macht- und Herrschaftsverhältnisse im Nahen und Mittleren Osten zu ihren Gunsten zu verändern. Sprechen nicht die folgenden Aussagen für die These von einer „Israelisierung des amerikanischen Krieges“, die Marwan Bishara aufgestellt hat? „It is no coincidence that, today, many features of the US occupation of Iraq echo features of Israel´s occupation of Palestinians. It is also not entirely accidental that in dragging the US into a direct occupation of Iraq that mirrors Israel´s own much longer occupation of the Palestinian territories, Israel has ensured that the legitimacy of both stands or falls together.”>>>

Jonathan Cook's News Archive - Clash of Civilisations >>>

Heiko Flottau - Die Eiserne Mauer - Palästinenser und Israelis in einem zerrissenen Land  - Heiko Flottau informiert über die geschichtlichen Hintergründe des Mauerbaus in Israel: von der bereits 1923 erhobenen Forderung des zionistischen Aktivisten Wladimir Jabotinsky, eine »eiserne Mauer« zwischen Arabern und Juden zu errichten, über den palästinensischen Widerstand gegen die jüdische Einwanderung und die 1967 entstandene neue Siedlerbewegung bis hin zu den aktuellen Konflikten um eine Zweistaatenlösung. Heiko Flottau verfolgt die Mauer zurück, bis hinter die Staatsgründung 1948, sucht nach Ursachen, Fehlern und Konsequenzen der israelischen Politik und lässt die zu Wort kommen, die betroffen sind: Israelis und Palästinenser. Eine Pflichtlektüre in Zeiten, in denen der Nahostkonflikt die Deutschen polarisiert wie selten zuvor. Hessischer Rundfunk, 24.3.09 >>>

Das Buch erschien am 12.3.2009  

Moshe Zuckermann, Sechzig Jahre Israel.  - Rezension - Dr. Ludwig Watzal - Die Genesis einer politischen Krise des Zionismus - Die Frage muss erlaubt sein: War noch ein Buch zum 60. Geburtstag Israels nötig, das dann auch noch mit fast einjähriger Verspätung auf den Markt gekommen ist? Die Antwort muss Ja lauten, weil über dieses Land nicht oft genug wirklichkeitsnah geschrieben werden kann. In diesem Sinne hebt sich das Buch von Moshe Zuckermann, Professor am Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas (TAU) in Tel Aviv, positiv von der zahlreich erschienen Erbauungsliteratur zum Staatsgründungsjubiläum ab. Die Lage, in der sich Israel >>>

Moshe Zuckermann: Sechzig Jahre Israel. Die Genesis einer politischen Krise des Zionismus. - Massada und Samson - Susann Witt-Stahl - Der Anblick des Meeres und blau-weißer Winkelemente, von dem die Feierlichkeiten zum 60. Geburtstags des jüdischen Staates getragen wurden, löste nicht bei allen Israelis ozeanische Gefühle aus. Während TUI-Slogans wie »Israel ist sexy« (die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Berlin) aufgesagt wurden, verfasste der Historiker Moshe Zuckermann eine Analyse der umfangreichen Strukturprobleme seines Landes. Was dabei herauskam, ist eine messerscharfe Ideologiekritik des Zionismus. - Zuckermann widmet sich dessen »religiös eingefärbter Identitätsgrundlage«, der Fetischisierung der Sicherheitsfrage und des Militärs, seiner Klassenhierarchie, dem »systemgewachsenen Rassismus«, der Selbstviktimisierung seiner Träger als »schießende Gewissensgequälte« und ihrer »ideologischen Unverfrorenheit«, mit der die Möglichkeit des Friedens geleugnet wird: Zionisten stellen das unterdrückerische Verhältnis der israelischen Besatzer zu den palästinensischen Besetzten als symmetrisches zu einem »Partner« dar, der angeblich zu keinem »Kompromiss« bereit sei. Deutliche Worte findet der Autor für die »heteronome Instrumentalisierung« der Shoah, die von der wachsenden Siedlerbewegung auf die Spitze getrieben wird >>>

»Israel steckt in einer Sackgasse« - Räumung besetzter Gebiete würde zu großen innenpolitischen Problemen führen. Ohne sie kein Frieden mit Palästinensern möglich. Ein Gespräch mit Moshe Zuckermann - Interview: Rolf-Henning Hintze

Reise nach Palästina

Eric Hazan


 Notizen aus Nablus, Kalkilia und Hebron - Im Sommer 2006 hat Eric Hazan die Städte Nablus, Kalkilia und Hebron im Westjordanland besucht. Aus dem Französischen übersetzt von Sophia Deeg und mit einem Vorwort von Michael Warschawski ist sein Reisebericht bei der Hamburger Edition Nautilus erschienen. Auf knapp hundert Seiten gewährt der Autor unter Verzicht auf Pathos und Polemik gerade durch seine nüchterne und dennoch zugewandte Schilderung einen erschütternden Einblick in die Lebensbedingungen der Palästinenser. >>>



Shehadeh, Raja
STREIFZÜGE DURCH PALÄSTINA

Notizen zu einer verschwindenden Landschaft

Raja Shehadeh hat im April 2008 für dieses Buch den renommierten britischen "Orwell-Preis" erhalten. (Die Jury, die ihm diesen Preis zugesprochen hat, bestand aus: Annalena McAfee, Guardian Weekly/Albert Scardino, Pulitzer-Preisträger/John Tusa, BBC-World Service). Seit 25 Jahren durchwandert der bekannte Schriftsteller und Menschenrechtsanwalt Raja Shehadeh seine Heimat Palästina. >>>

Audio - Raja Shehadeh: "Streifzüge durch Palästina."

Neu - Checkpoint Huwara

Israelische Elitesoldaten und palästinensische Widerstandskämpfer brechen das Schwei
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Karin Wenger, Kai Wiedenhöfer

Die Gewaltspirale im Nahen Osten dreht sich seit Ausbruch der zweiten Intifada im Jahr 2000 immer schneller. Der Konflikt polarisiert wie kein anderer. Wahrgenommen werden jedoch vor allem jene Ereignisse, die Schlagzeilen machen: palästinensische Selbstmordanschläge, israelische Militärinvasionen und gescheiterte Friedensverhandlungen. In Checkpoint Huwara lässt Karin Wenger israelische und palästinensische «Helden» von ihrem Alltag erzählen. >>>


buchcoverViola Raheb

Nächstes Jahr in Bethlehem
Notizen aus der Diaspora
Mit einem Vorwort von Rafiq Khoury, Jerusalem

Die Stationen dieses Buches spiegeln die verschiedenen Facetten des neuen Lebens der Autorin in der Diaspora wider. Dazu gehört zum einen das Reisen zwischen den Welten, durch die Diaspora ist das Unterwegssein noch stärker zu einem integralen Teil ihrer Existenz geworden. Eine andere Facette liegt in ihrem neuen Blick auf die Heimat, durch die Erfahrungen der Diaspora und durch den Abstand. Blicke von innen wie außen auf die alte Heimat und die neue Heimat machen das Buch zu einer spannenden Lektüre. Viola Raheb wuchs in Betlehem auf. An der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg studierte sie Pädagogik und Theologie. Im deutschsprachigen Raum ist Viola Raheb seit Ende der achtziger Jahre durch zahlreiche Workshops und Vorträge über die soziale, politische und ökonomische Situation der Palästinenser(innen) sowie durch Medienauftritte und Publikationen bekannt. Bis September 2002 war sie die Schulrätin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und Palästina (ELCJ). Viola Raheb arbeitet heute als Beraterin im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und Erwachsenenbildung.Sie lebt mit ihrem Mann, dem Musiker Marwan Abado und ihrem vierjährigem Sohn Ranad in Wien. Im AphorismA Verlag erschien auch ihr erstes Buch: Geboren zu Bethlehem. Notizen aus einer belagerten Stadt >>>>

Was hat Ingeborg Bachmann mit Palästina zu tun? - Zu einem wunderbaren Buch von Viola Raheb -  Rupert Neudeck - Über Palästina, so scheint sich die Autorin Viola Raheb gesagt zu haben, ist eigentlich alles gesagt. Alles ist nur noch Wiederholung. Wenn der Prozeß des Endes der Besatzung und des sich Hin-Quälens zu dem eigenen Staat der Palästinenser noch mal so lange Zeit beansprucht, werden die Autoren immer kleinere Texte schreiben. Am Ende werden sie mit Gedichten enden. Das Büchlein der Viola Raheb hat 116 prall gesättigte Seiten und ist eines der ehrlichsten, das wir uns in Deutschland wünschen können. Dass ihn eine palästinensische Österreicherin geschrieben hat, wird uns nicht stören >>>

Tom Segev

Die ersten Isralis
Die Anfänge des jüdischen Staates

Der Historiker Tom Segev rechnet mit dem zionistischen Gründungsmythos ab - Gespalten seit Anbeginn - Ludwig Watzal - pdf  (...)  Israel ist für Segev eine „Erfolgsgeschichte“, aber mit einer brutalen Kehrseite: der Tragödie der Palästinenser. Die Existenz dieses Landes beruhe auf einer bestimmen Geschichtsauslegung, und zwar der zionistischen. Bis zur Freigabe der Archive „besaß Israel eine nationale Mythologie“. Erst seit diesem Zeitpunkt konnte eine wirkliche Geschichtsschreibung stattfinden. So gehört der Autor zu den „ersten“ Historikern, nicht zu den „neuen“, sofern darunter ein „revisionistischer“ verstanden wird. Der absurde Vorwurf des „postzionistischen Selbsthasses“ trug Segev folgende historische Selbstverständlichkeit ein: „Israel trägt durchaus eine Mitschuld an der Tragödie der palästinensischen Flüchtlinge; es hat nicht alle Chancen genutzt, mit den arabischen Nachbarn Frieden zu schließen, und die Regierung hat bisweilen tatsächlich Neueinwanderer aus den arabischen Ländern diskriminiert.“ >>>>

Historiker Segev - Erfolgsgeschichte Israels ein "Mythos" - Der israelische Journalist, Historiker und Buchautor Tom Segev hat am Montag im Jüdischen Museum in Wien die erste deutschsprachige Auflage seines Buches "Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates" präsentiert. Die sechzigjährige israelische Erfolgsgeschichte bezeichnete er darin als "Mythos" und verwies auf die Schwierigkeiten der Kulturenvielfalt.

Der fatale Verlust von Visionen - Tom Segev in einem Interview über einen anormalen Normalzustand, israelische Identität, die Hamas und Korruptionsaffären - Mit seinem Buch »1949. The First Israelis« löste der israelische Historiker Tom Segev 1986 eine Entmythologisierung der Gründungsgeschichte Israels aus. Der regierungsoffiziellen, ideologisch motivierten Geschichtsdarstellung widersprechend, entfesselte er in Israel einen Historikerstreit, der bis heute anhält.
Nach 22 Jahren und rechtzeitig zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels ist sein Werk nun auf Deutsch unter dem Titel »Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates« (Siedler, 416 S., geb., 24,95 EUR) erschienen.
  (...) Prominente Juden wie der Dramatiker Harold Pinter oder Bella Freud, die Urenkelin von Sigmund Freud, lehnen es ab, das Jubiläum eines Staates zu feiern, der »ethnische Säuberungen« betreibe und den Palästinensern ihre Menschenrechte und nationalen Hoffnungen verweigere >>>

Brücken zu Palästina - Eine innerjüdische Kritik an der Politik Israels - Rolf Verleger, Psychologieprofessor in Lübeck und Mitglied im Direktorium des Zentralrates der Juden in Deutschland ist ein profilierter Kritiker der israelischen Politik. Im Sommer 2006 forderte er den Zentralrat zu einer kritischen Distanz gegenüber Israels Kriegsführung im Libanon auf. Danach initiierte er mit 70 anderen jüdischen Erstunterzeichnern die Erklärung "Schalom 5767" (benannt nach dem Jahr 2006/2007 im jüdischen Kalender). Es ist ein Appell an die Bundesregierung, sich für einen dauerhaften Frieden in Israel/Palästina einzusetzen und den Boykott der Hamas-Regierung zu beenden.

ISRAELS IRRWEG  - Eine jüdische Sicht
Rolf Verleger

„Das Judentum, meine Heimat, ist in die Hände von Leuten gefallen, denen Volk und Nation höhere Werte sind als Gerechtigkeit und Nächstenliebe.“ Mit seinem Buch möchte Rolf Verleger einen Beitrag dazu leisten, dass sich dies ändert. Er beschreibt seine jüdischen Wurzeln als persönlichen Hintergrund und umreißt die Geschichte des Zionismus. Sodann diskutiert er die Frage, was es heute angesichts der schwindenden Bedeutung von Religiosität heißt, Jude zu sein. Problematische Ersatzidentitäten sieht er im Nationalismus und im bloßen Anti-Antisemitismus. Als Alternative stellt er die von ihm initiierte Aktion »Schalom 5767« vor, mit der die Bundesregierung zum Umdenken in der Palästinafrage aufgefordert wurde. Er setzt sich mit dem Vorwurf auseinander, Kritik an Israel habe von vornherein und unbesehen als »antisemitisch« zu gelten, und dokumentiert abschließend einige Auseinandersetzungen, die er über diese Fragen zu führen hatte."

Dies Buch ist bereits bestellbar und ab 16. April lieferbar, passend zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels am 8.Mai 2008.        ISBN 978-3-89438-394-7.  Preis 12,90 €.           Inhalt >>>
 

Israels Irrweg - Eine jüdische Sicht - Rolf Verleger - Eine Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Rolf Verleger wurde durch die Veröffentlichung seines Briefes an den Vorstand des Zentralrates der Juden in Deutschland (ZJD) über Nacht landesweit bekannt. Darin kritisierte er die bedingungslose Unterstützung der „israelischen Gewaltpolitik“ im letzten „Libanonkrieg“ 2006 durch den ZJD. Eine weitere These lautet: „Das Judentum, meine Heimat, ist in die Hände von Leuten gefallen, denen Volk und Nation höhere Werte sind als Gerechtigkeit und Nächstenliebe.“ Mit „Israels Irrweg“ möchte Verleger, Professor für Psychologie am Universitätsklinikum in Lübeck und Mitglied im Direktorium des ZJD, einen Beitrag dazu leisten, dass sich dies ändert. Das Buch gliedert sich in drei Teile: „Wisse, woher Du kommst…“, „… und wisse, wohin Du gehst …“, „… und vor wem Du zukünftig Rechenschaft ablegen musst“. Diese Fragen beantwortet der Autor vor dem Hintergrund der jüdischen Ethik wesentlich überzeugender als viele andere. Der Autor weist auf den grundsätzlichen Widerspruch zwischen Judentum und Zionismus hin. In ihm sieht er auch die unbeantwortete Frage nach der jüdischen Identität, die er für das Wesentlichste hält. Die Politik Israels raube dem Judentum seine Seele und Identität. Ähnlich argumentierte kürzlich Avraham Burg. >>>
 

Frieden mit den arabischen Nachbarn machen - Rezension von "Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht." von Rolf Verleger - Anis Hamadeh - Das Beziehungsgeflecht zwischen Deutschland, Juden, Israel, Palästinensern, Muslimen und Arabern ist komplex und birgt ein Konfliktfeld auf mehreren Ebenen. Wer eine fundierte und dabei gut lesbare Einführung in dieses Thema sucht, dem sei die Neuerscheinung von Professor Verleger aus Lübeck empfohlen. "Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht" fasst die Problematik auf 160 Seiten kompakt zusammen.  >>>
 

Ein Buch wie eine Konterbande. - Rupert Neudeck - Reiner Explosivstoff, aber ein Zündstoff der Menschlichkeit. Der Autor legt in einem ersten Teil die Wurzeln seiner jüdischen Identität frei, die zugleich die Tradition seines Glaubens sind. Die Grundsätze, nach denen „Juden, so gut es ging, seit Hillel und Rabbi Akiwa, jahrtausendelang gelebt und gehandelt“ hatten. >>>


Es war einmal ein Land
ein Leben in Palästina

Sari Nusseibeh

Buchrezension Sari Nusseibehs Erinnerungen an sein Leben in Palästina bietet eine weit über die Beschreibung des eigenen Lebens hinausgehende Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts, das sich als facettenreiches Zeitbild liest. Andreas Pflitsch hat das Buch gelesen. >>>

Bettina Marx über: "Es war einmal ein Land. Ein Leben in Palästina" >>>


Hauptstadt der Verrückten >>>

Islam für Kids  - Anis Hamadeh

Entdecke die islamische Kultur und Religion in all ihren Facetten!

Viel hört man in der letzten Zeit von „dem Islam“ und jeder meint, darüber Bescheid zu wissen. Doch gibt es überhaupt „den“ Islam? Welche Kulturen verbergen sich dahinter und was für Menschen glauben an den Gott der Muslime? Ist der Koran mit der Bibel zu vergleichen und was macht man in einer Moschee? Du willst es genauer wissen? Dann folge Anis Hamadeh, denn er nimmt dich mit auf eine aufregende Reise und zeigt dir die Welt des Islam. mehr >>> (pdf)

2007, Paperback - 345 Seiten, Format 17,0 x 24,0 cm - ISBN 978-3-8266-8638-2 - € 17,95

Anis Hamadeh -  Islam für Kids - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - NZZ - Angesichts der wachsenden Islam-Phobie erscheint das Buch "Islam für Kids" gerade zur rechten Zeit >>>


Rezension - Anis Hamadeh -  Islam für Kids - Dr. Ludwig Watzal - (pdf) - Der Islam ist seit den Anschlägen vom 11. September 2001 ins Gerede gekommen. Besorgniserregend sind die zunehmenden Spannungen zwischen der islamischen Welt und der im Westen grassierenden Islam-Phobie. „Islam für Kids“ erscheint somit gerade zur rechten Zeit. Eigentlich für Kinder ab Zwölf Jahren geschrieben, eignet es sich auch für Erwachsene als verständliche Einführung. Insbesondere ihnen mangelt es an verständlichem Basiswissen über den Islam. Der Westen kann sich Unkenntnis, Gleichgültigkeit und Ignoranz gegenüber der muslimischen Welt nicht länger leisten, wie Udo Steinbach, ehemaliger Direktor des Orient-Instituts in Hamburg, in seinem Vorwort schreibt. Was wissen die aufgeklärten westlichen Gesellschaften eigentlich über die zweitgrößte Religionsgemeinschaft - „den Islam“? Gibt es überhaupt „den“ Islam, oder ereifern sich Politik, Medien und Öffentlichkeit an einem „Feindbild Islam“? Die Dämonisierung dieser Religionsgemeinschaft und ihrer Gläubigen nimmt zum Teil groteske, ja bisweilen obsessive Züge an. >>>

Qantara.de - Buchtipp "Islam für Kids" - Jugendbuch gegen Klischees und Vorurteile

Georg Meggle (Hg.)

Deutschland, Israel, Palästina

Streitschriften. EVA, Hamburg 2007. 380 S., Fr. 46.–,

Israel, die Palästinenser und der Westen - Unkonventionelles zum Nahostkonflikt
- Ludwig Watzal -  Publikationen, die sich kritisch mit der Politik Israels und des Westens im Nahostkonflikt auseinandersetzen, haben im Augenblick keine Konjunktur. Insbesondere seit dem «Friedens»-Gipfel im amerikanischen Annapolis ist Harmonie angesagt. Dazu tragen die zwei hier anzuzeigenden Bücher wenig bei. Israel-Kritik unter ... >>>    
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Ilan Pappe's Buch "Die ethnische Säuberung Palästinas" - Rezensionen >>
 

Ilan Pappe - Die ethnische Säuberung Palästinas - Ludwig Watzal - »In vielerlei Hinsicht tragen israelische Wissenschaftler zur Enthumanisierung der Palästinenser bei«, so Pappe in einem Interview vom 19. Juni 2002. Nach Großbritannien ins Exil sind bereits einige Kritiker der israelischen Besatzungspolitik gegangen, und ihre Bücher können nur dort erscheinen. Großbritannien scheint immer noch ein Hort der Freiheit und Liberalität zu sein, im Gegensatz zu den USA, die sich auf dem Weg in einen Polizeistaat befinden. Die Kampagne, die gegen Pappe seit Jahren läuft, wird u. a. von seinen eigenen Kollegen geführt. Ihnen sind Pappes historische Forschungen und seine politischen Überzeugungen ein Dorn im Auge. Mit dem vorliegenden Buch stellt sich der Autor quer zur herrschenden Meinung in Israel >>>.

 

Respekt . Die Achse der Gerechten sagt der Achse des Guten was Antisemitismus ist -  Geister der Gegenwart- Till Tolkemitt von 2oo1

Rede von Ilan Pape >>>

Bestelladresse: service@zweitausendeins.de

Yakov M. Rabkin, A Threat From Within.

A Century of Jewish Opposition to Zionism. Translation

from French by Fred A. Reed with Yakov M. Rabkin, Fernwood Publishing/Zed Books, Winnipeg-  London 2006, 261 Pages, L 17.95.



A Threat From Within. A Century of Jewish Opposition to Zionism - Rezension von Dr. Ludwig Watzal

Stimmen israelischer Dissidenten
Sophia Deeg/Michèle Sibony/Michael Warschawski (Hrsg) -
Rezension von Dr. Ludwig Watzal - (pdf) Der israelisch-palästinensische Konflikt hat sich in den letzten Jahren zugespitzt und erschreckende Dimensionen erreicht. Kritische Stimmen in Israel, den USA oder in Europa, die diesen völker- und menschenrechtlichen Skandal anprangern, werden mit dem Vorwurf des „jüdischen Selbsthasses“ oder des „Antisemitismus“ überzogen und versucht, dadurch mundtot zu machen. Trotz dieser grotesken Vorwürfe gibt es noch einige Israelis, die ihre Regierung heftig kritisieren. Davon legt der vorliegende Band ein beeindruckendes Zeugnis ab. Die „abweichenden Meinungen“ beschäftigen sich mit der Politik und Kultur der israelischen Gesellschaft und der Regierung >>

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