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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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DIENSTAG - 30.09.2014 14:47

Heimatrecht als Menschenrecht? - Dr. Ludwig Watzal - Vor kurzem nahm ich als Teilnehmer einer Reisegruppe an einer Fahrt nach Südmähren teil, das ein Teil des Sudetenlandes bildete und direkt an Niederösterreich grenzt. (...) Während dieser Reise spukte mir immer wieder das Schicksal der vertriebenen Palästinenser durch den Kopf. Sie verlangen ein Recht auf Rückkehr in ihre Heimat, das von den Vereinten Nationen in der Resolution 194 der UN-Generalversammlung anerkannt worden ist, wohingegen ein "Heimatrecht", das heißt, ein Recht in seiner Heimat zu leben, im Völkerrecht noch keinen Berücksichtigung gefunden hat. Da das Völkerrecht volatil ist, hängt es stark von den internationalen Machtverhältnissen und dem Konsens der UN-Mitgliedstaaten ab, was als verbindliche Norm im Völkerrecht anerkannt wird.

Eine ganz andere Frage ist jedoch: Wie kann eine als verbindlich geltende Völkerrechtsnorm politisch durchgesetzt werden, wenn die verletzende Vertragspartei dazu nicht Willens ist? Der "Musterschüler" des Völkerrechts, die USA, zeigen der Welt tagtäglich ihre Verachtung für das Völkerrecht, wenn es ihren machtpolitischen Zielen widerspricht. Sie handeln nach dem Motto: Might makes right! Nach diesem Motto handeln auch die diversen israelischen Regierungen, wenn sie den Palästinensern ihr Land rauben und es weiter kolonisieren. Der so genannte demokratische und freie Westen schweigt zu diesem völkerrechtlichen Skandal. Gibt es einen Unterschied zwischen dem Anspruch auf ein "Recht auf Heimat" und einem "Rückkehrrecht", das die Palästinenser für sich reklamieren? >>>

A medic helps a Palestinian in the Shejaia neighborhood, which was heavily shelled by Israel during fighting, in Gaza City.Experten und Unternehmer kritisieren die Strategie der UNO für den Wiederaufbau in Gaza - Experten und Unternehmer kritisieren die von der UNO vorgeschlagene Strategie für den Wiederaufbau in Gaza, weil sie meinen, auch wenn diese kurzfristig ein gutes Mittel sein mag, dass sie die notwendige wirtschaftliche Entwicklung der Enklave nicht stärken, zu Verzögerung führen und die Kosten vervielfachen werde.
 Robert Serry, der UN-Sondergesandte für die Region, gab vergangene Woche die Unterzeichnung einer unter seiner Mediation vereinbarten Initiative zwischen Israelis und Palästinensern bekannt, die den Wiederaufbau-Prozess in Gang setzen soll, ohne allerdings ausführlich über das Abkommen zu berichten.

Serry schickte kurz voraus, das Abkommen bestehe in strikten Sicherheitsgarantien für eine Strategie der Beobachtung durch die UNO und eines besonderen Systems, das die Einfuhr von Rohmaterial für den Wiederaufbau von Gaza erlaubt. [...] "Der Plan würde das Leiden der Vertriebenen (Obdachlosen, Ü.) noch vergrößern. Er wird die Auslieferung von Zement in einen ähnlichen Prozess verwandeln wie die Verteilung der humanitären Hilfe", argumentierte Ali al-Hayek, Vizepräsident der Vereinigung der Unternehmer des Gazastreifens.
Der Vorschlag der UNO wird niemals "den Bedarf im Gazastreifen decken können, wir sind besorgt, dass er die uns seit 8 Jahren auferlegte Blockade verfestigen wird", fügt er hinzu. Die Bestimmungen des Abkommens legen fest, dass die Palästinensische Autonomiebehörde das Baumaterial über Kerem Shalom, den Grenzübergang für Waren, erhalten wird, den Israel nach seinem Gutdünken öffnet und schließt, und "der für die Annahme der erforderlichen Mengen gar nicht eingerichtet ist", betont al-Hayek. "Jetzt gerade werden 1,5 Tonnen Zement und mehr als 5 Millionen [?] an Rohstoffen für den Wiederaufbau benötigt. Außerdem müsste der Grenzübergang wieder dauernd ganztägig geöffnet werden", legt der Sprecher dar.

Im Hinblick auf den Wechsel der Jahreszeit und die kommende Kälte erinnerte Al-Hayek daran, dass es nicht ratsam sei, sich damit aufzuhalten einen Wiederaubau-Prozess zu initiieren, der angeblich mindestens 100.000 vertriebenen Personen zugute kommt, die ihre Wohnungen in der 50 Tage dauernden israelischen Militäroperation verloren haben. Nach den Daten von Mofid al-Hasayna, Minister für Wohnung und Arbeit im Parlament der Nationalen Palästinensischen Vereinigung, haben die andauernden Bombardierungen 18.000 Wohnungen komplett zerstört und mehr als 40.000 beschädigt. Um mit der Arbeit zu beginnen,wird in Kairo am 12. Oktober eine internationale Geberkonferenz stattfinden, die über die Methode diskutieren soll. Bisher hat weder die UNRWA noch die PA die von einigen Sektoren kritisierten Methode detailliert offen gelegt.

In diesem Zusammenhang hat Hussein al-Sheikh, Direktor der Vereinigung für Zivile Angelegenheiten, vor einigen Tagen bekannt gemacht, dass Israel und die PA die Erweiterung der Zone von Kerem Shalomzu beiden Seiten der Grenze planen. Al-Sheikh sprach zuvor davon, dass "ein man einen vollständigen Plan erarbeitet, der von allen am Wiederaufbau beteiligten Parteien koordiniert wird und Details über dieses System enthält"; ein System, das, wie Radio Israel bereits berichtet hat, strikten Sicherheitsmaßnahmen unterliegt. Nabil Abu Muleleq, Direktor der Vereinigung der Bauunternehmer, sagte voraus, dass das Abkommen "die israelische Blockade politisieren (zur Politikmachen) und sie, statt sie zu lockern, aufrecht erhalten wird".

"Wenn die Strategie der UNRWA durchgeführt wird, wird sich der Wiederaufbau-Prozess um mindestens 15 Jahre verlängern und (nur) das wieder aufgebaut, was von Israel zerstört wurde", legte Abu Muleleq dar, und sagte, was Gaza brauche, sei "Entwicklung und Belebung seiner Wirtschaft und nicht nur zu bauen". Ein Mitglied der Handelskammer des Gazastreifens, Maher Abu-Tabaa, meinte überein stimmend, dieses neue Abkommen "sei ein Schmuck für die seit mehr als 8 Jahren verhängte israelische Blockade". "Dieser Mechanismus setzt die Anwendung strenger Restriktionen in kleinen Details des Prozesses voraus, und allein seine Vorbereitung und seine Gestaltung werden eine lange Zeit beanspruchen", fügte er hinzu. - Quelle: www.palestinalibre.org/articulo.php?a=52737 - Übersetzung, leicht gekürzt: K. Nebauer

 

siehe auch "UNO plant Einsatz hunderter Beobachter in Gaza" - Wie diplomatische Quellen gegenüber Ha'aretz offenbart haben, möchte der UN-Sondergesandte für den Nahen Osten, Robert Serry, hunderte Beobachter in Gaza einsetzen. Mehrere Vertreter europäischer Staaten wurden von Serry Plan informiert,der vorsieht, 250 bis 500 Beobachter an verschiedenen Punkten des Gazastreifens einzusetzen, um den Prozess des Wiederaufbaus zu kontrollieren, v.a. die Einfuhr von Material, damit dieses für den Bau von Häusern und nicht für kriegerische Zwecke (Bau von Tunnels und Bunkern sowie Waffenproduktion) verwendet wird. Aus Kreisen der israelischen Regierung verlautete, dass sich bereits 50 Beobachter in Ramallah befänden, bereit in den Gazastreifen zu fahren. Hamas hat sich zu diesem Plan noch nicht klar geäußert und will das Thema Ende September in den Gesprächen mit Israel in Kairo behandeln.
Quelle:http//sp.ria.ru/international/20140922/161984592.html - übersetzt und zusammen gefasst:K. Nebauer

Gaza-Wiederaufbauhilfe "Made in Israel" - Die Rolle Israels bei den Hilfslieferungen zum Wiederaufbau des Gaza-Streifens gerät zunehmend unter Beschuss. Angeblich soll Israel Millionen daran verdienen, dass nicht-israelische Aufbauhilfe an den Gaza-Streifen verhindert wird. EurActiv Brüssel berichtet. - Nach dem jüngsten, sieben Wochen dauernden Konflikt, sind mindestens 65.000 Menschen im Gaza-Streifen obdachlos. Die Infrastruktur von Wasserentsalzungsanlagen bis hin zu Kraftwerken liegt in Trümmern. - Es gibt zwar kein offizielles israelisches Verbot für den Import von Wiederaufbaumaterialien, die nicht in Israel hergestellt wurden. Aus EU-Kreisen heißt es jedoch, dass die israelischen Sicherheitsanforderungen sie faktisch vor vollendete Tatsachen stellen. "Wenn Hilfsmaterialien der Zugang erlaubt wird, kommen sie beinahe zwangsläufig von israelischen Anbietern", sagt ein EU-Beamter. "Ich denke nicht, dass man es in einer offiziellen Politik geschrieben findet, aber wenn man mit den Israelis verhandelt, passiert das. Es erhöht die Kosten für den Wiederaufbau und die Abwicklung, und es ist ein politisches Problem, das man behandeln muss." >>>

Eine Fotoserie aus dem zerstörten Gaza, die für sich selbst spricht >>>
PHOTOS: Gaza’s children face an uncertain future >>>

Photos from the Israeli-Palestine conflict in Gaza. >>>
Graphic Photos From The Gaza Strip Show Destruction And Death >>>
In Pictures- Seized land in Palestine >>>
Palestine Pictures, Images >>>
In Pictures: Seized land in Palestine - >>>
Images of Palestinian people, Gaza Strip, West Bank, Jerusalem. >>>
21 Images Of Pro-Palestinian Protests Around The World >>>
Striking Pictures From Today's Pro-Palestine Protest In Paris >>>
These are the images from Gaza that are too graphic for many US news outlets to publish >>>

In Frankreich gibt es einen Nelson-Mandela-Platz, die Straße, die zu dem Platz führt, ist nach dem Palästinenser Marwan Barghouti benannt, der in Israel im Gefängnis sitzt. Bei der Zeremonie waren der Bürgermeister, die Ehefrau von Marwan Barghouti und der palästinensische Botschafter in Frankreich anwesend. (Bericht in französisch) >>>

Peace Now hat am 28. September bekannt gegeben, dass 2014 25% der illegalen Siedlungen in Ost-Jerusalem errichtet wurden. - Vorher hatte der Stadtrat des besetzten (Ost-)Jerusalem bekannt gegeben, dass in der 1.Hälfte des laufenden Jahres 2.100 Wohneinheiten für jüdische Siedler errichtet wurde, ohne allerdings zu sagen, wo genau.
Am vergangenen Montag hat Kanal 2 des israelischen Fernsehens berichtet, dass das Parlament die Enteignung von 886 dunum (88,6 Hektar) Land genehmigt wurde, um darauf 12 Hochhäuser, Restaurants, Einkaufszentren und Wohnungen für jüdische Siedler zu errichten.  
http://palestinalibre.org/articulo.php?a=52744  -
Zusammenfassung:K. Nebauer

Staat oder nicht Staat – ist das überhaupt die Frage? - Carolin Dylla - Der Weg zu einem dauerhaften Frieden führt unausweichlich über den steinigen Pfad des politischen Dialogs mit der Hamas. Meint es die EU ernst mit ihrem Engagement im Nahostkonflikt, wird es höchste Zeit, sich dieser Realität zu stellen.

»Wer die Realitäten des Gaza-Streifens begreift, der begreift auch die wirkliche Herausforderung, die Palästina als Gegenstand des Engagements und die Palästinenser als Volk darstellen.« Schon vor zwanzig Jahre sprach der palästinensische Wissenschaftler Edward Said diese Mahnung aus. Vor dem Hintergrund des jüngsten Gaza-Krieges im Sommer 2014, scheint es, als wiederhole sich die Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts in der ewigen Wiederkehr von Gewalt und Gegengewalt.

Gerade die Europäische Union weckt aufgrund ihres einzigartigen historischen Entstehungsprozesses Hoffnungen, durch ihr Engagement im israelisch-palästinensischen Konflikt, den Kreis dieser »ewigen Wiederkehr« durchbrechen zu können. Die »Rückkehr zum Status quo ante des letzten Konflikts ist keine Option«, heißt es in den Schlussfolgerungen des Treffens der EU-Außenminister vom 15. August 2014.

Staat oder nicht Staat – das scheint zumindest im israelisch-palästinensischen Konflikt noch immer die Frage zu sein. Das Ausmaß des jüngsten Gaza-Krieges lässt die Forderung nach einem palästinensischen Staat allerdings bizarr und geradezu zynisch erscheinen. Dennoch besitzt die EU ungeachtet ihrer diplomatischen Defizite enorme Attraktivität und außenpolitische Wirkungskraft. Die Kernnormen des europäischen Einigungsprozesses – Frieden, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte – bilden nicht nur das ideelle Fundament, sondern auch die praktischen Leitlinien ihres Handelns. >>>

 

Kurzkommentar - E. Arendt - Die Autorin schreibt: "Gewalt als Mittel der Politikumsetzung aber findet im Weltbild der EU keinen Platz und ist sicher keine Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt. Solange jedoch die Europäische Union nicht in der Lage ist, sich mit dem grundlegenden Zusammenhang von politischer Existenz und bewaffnetem Widerstand auseinanderzusetzen, wird nur ein verzerrtes Echo der Worte Edward Saids in die Brüsseler Büros dringen. So lange wird es der EU auch kaum möglich sein, ihre Haltung gegenüber der Hamas in einer Weise neu auszurichten, die dem Diskurs einer demokratischen Emanzipation der Palästinenser neue Glaubwürdigkeit verleiht."

Wie schön wenn es so wäre, dann würden die Verbrechen Israels in Palästina nicht geschehen. Fazit, die EU ist auf einem Auge mehr als blind.

Lutheran activists fear new church leadership will stifle criticism of Israeli occupation - Marc H. Ellis - This is part of Marc H. Ellis’s “Exile and the Prophetic” feature for Mondoweiss. To read the entire series visit the archive page. According to retired church personnel of the Evangelical Lutheran Church of America the new presiding bishop, The Rev. Elizabeth Eaton, is seeking to retrench the church’s position on Israel/Palestine. And they fear a witch-hunt against those church workers who demand substantive action on Israel-Palestine. Dissenters in the church want the interfaith ecumenical dialogue trip-wire crossed. They want Jews of Conscience as their new dialogue partners and a Jewish-Christian solidarity based on justice for Palestinians. Bishop Eaton wants the Jewish-Christian dialogue resurrected as if nothing has changed.

The evidence I’ve seen raises questions about the future policies of the Lutherans regarding Israel and the Palestinians. All of this is filtered through Bishop Eaton’s desire to keep the Jewish fires at home tamped down and to discipline the prophetic. Bishop Eaton seems afraid that the cost of moving rhetoric surrounding the Palestinians issue into the Jewish-Christian dialogue is too much. She fears the reappearance of her tradition’s anti-Semitic history. But she should also fear abandoning those on the other side of Jewish power. At this point the Bishop sits on her Lutheran-Jewish fence. In doing so she chooses – Jews – in power.

Times have changed. We’re no longer dealing with Martin Luther’s dementia about Jews. Luther had Jews on his brain. Today we’re dealing with real Jews visiting the cycle of violence and atrocity upon others. Bishop Eaton needs a (Jewish and Palestinian) reality check. Rather than retreat, she needs to move her denomination forward. >>>

Netanyahu’s Chutzpa: Lying with a Smile - Jamal Kanj - I have followed the megalomaniac performance of Benjamin Netanyahu since he was Israel’s representative at the UN in the mid-1980s. I watched with keen interest his debates, and must confess I was taken by his chutzpa. Netanyahu has special abilities to twist facts without blinking an eye: he can lie with a smile.

This is not my subjective opinion. It is a fact attested by almost every other international political figure he has met over the years. The Zionist thought police – masqueraded as international media – which succeeded in intimidating aspiring politicians, failed to inhibit leaders from expressing their opinion in private meetings or after retirement.

In his book The Truth About Camp David, Joe Lockhart, former White House spokesman for Bill Clinton, described Netanyahu as “one of the most obnoxious individuals, just a liar and a cheat. He could open his mouth and you could have no confidence that anything that came of it was the truth.” >>>

The illusion of religious freedom in Jerusalem - Official Israel loves to boast of the complete freedom of worship it grants to members of all religions. In reality, however, it’s just another deception brought to you by your local ‘hasbara’ dealer >>>

Cop who beat US-Palestinian teen says he felt his life was in danger - Lazar Berman - The Times of Israel - 15-year-old Tariq Abu Khdeir had his face covered, wouldn’t release weapon in his hands, policeman says >>>




The Girl with the Doll - Tamar Fleishman - The girl with the doll, her mother and her two sisters, one of which was burning up with fever and kept crying each time she saw a soldier, weren’t permitted to pass through the checkpoint and head home to Abu- Gosh. Everything was done according to the regulations and everything was done according to the orders, there were no irregularities. That is what they teach them and that is what they are trained to do, to obey with full compliance without taking responsibility or acting according to their own judgment. Because this way is better for them and this way is better for the system, and this is how generations of children turn into obedient adults who follow their orders without second guessing the actions they perform and their consequences. >>>

Why it may be time to rethink Abbas - There is great desire and momentum for change in Israel and Palestine, yet a dire lack of leadership to harness it. If given the international support he needs, could Mahmoud Abbas be the one to guide that change? - Abraham Gutman

Last week, on my way to listen to Palestinian President Mahmoud Abbas speak at Cooper Union, I was talking to my sister on the phone. I told her that I wasn’t sure how I was supposed to feel going into the speech. As an Israeli, I tend to automatically get defensive when it comes to issues of Israel and Palestine. But as a strong proponent of the two-state-solution, and one who believes that peace is possible, I was excited to hear what Abbas had to say. One of the first sentences of his address, which also became one of the main themes of his speech, was “I came here to ask you to rethink Palestine.” I am writing this now to ask you to rethink Abbas.

Unlike Netanyahu, Abbas doesn’t have a perfect American accent when he speaks English, nor the charm and charisma of Barak Obama, but when was the last time that either of them received a standing ovation from a room full of both “pro-Israel” and “pro-Palestine” students? “Prime Minister Netanyahu: End the occupation, make peace!” Abbas repeated. I was sold.

Don’t get me wrong, it’s not that I think Netanyahu was just waiting for Abbas to demand an end to the occupation, and now that’s it, problem solved. But as an Israeli it is so rare to feel part of the solution. Most of the time I find myself defending the problem with statements I don’t really believe, just because I feel trapped and on the defensive. >>>

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29. 9. 2014

Hilfe zur Selbsthilfe - Wiederaufbauprojekt in Gaza - Ehab Shoab, 20 Jahre, studiert Softwaretechnik an der Al-Azhar Universitӓt in Gaza. Wӓhrend Israel 50 Tage lang Bomben und Artilleriegranaten auf Gaza regnen liess, schloss er sich einem Team von Palӓstinensern an, das vor allem den ӓrmsten Familien beim Wiederaufbau helfen will.

Israel hat den Gazastreifen seit 2006 vier Mal massive bombardiert und die Bewohner wissen, wie lange es dauern kann, bis die Spenden der grossen Organisationen aus dem Ausland vor Ort ankommen. Ӧrtliche Initiativen - darunter Ehab Shoam und sein Team- wollen die dringensten Bedürfnisse so schnell wie mӧglich anpsrechen. Teammitglieder besuchen die provisorischen Behausungen der ausgebombten Familien und schreiben auf, was gemacht werden muss. Eine Prioritӓt ist die Reparatur und das fachmӓnnische Installieren von Stromleitungen und Schaltern, damit die Familien wenigstens Licht haben.

Video anklicken

Eine zweite Prioritӓt ist die Rehablitierung der verwundeten und traumatisierten Kindern, vor allem aus den ӓrmsten Familien. Shoabs Gruppe besucht Kinder in den verschiedenen Krankenhӓusern in Gaza und bringt Spielsachen, Ballons, Kuscheltiere und Blumen für die kleinen Patienten. Teammitglieder ziehen sich die flauschigen Kostüme der Maskottchen an, die wir alle von den Freizeitparks kennen, und unterhalten die Kinder eine Weile. Shoabs Gruppe will den Kinder helfen, der Welt des Krieges und der fortgesetzten Bombenangriffe zu entkommen und eine hellere Gegenwart aufzubauen, in der die Kinder heilen kӧnnen.

Für das kommende Fest Eid al Adha sammelt Ehab Shoab Geld für den Kauf von fünf Kühen und Schafen, die für das Festmahl zubereitet werden, das vor allem ӓrmeren Familien eine schӧne Feier ermӧglichen soll.

Das Opferfest wird in Erinnerung an den Propheten Abraham gefeiert, der seine Hingabe an Allah durch seine Bereitschaft zum Opfer seines Sohnes Ismael zeigte. Christen kennen diese Geschichte aus dem Buch Genesis. Für glӓubige Muslime ist es eine Pflicht, ein Tier zu opfern und dann das Fleisch an Bedürftige zu verteilen. Zu Eid al Adha besuchen sich die Familien, bringen Geschenke, man erfreut sich an traditionellen Gerichten; es ist eine Zeit der Versӧhnung und des guten Willens.

Im Kontext diese Festes bittet Ehab Shoab um Spenden, damit die Gruppe mӧglichst viele Projekte zum Wiederaufbau und zur Regenerierung von Gaza durchführen kann. Wer Geld geben mӧchte, kann sich bei Ehab Shoab (über Facebook) melden und per Western Union oder MoneyGram einen Betrag schicken. Ehab meldet sich, sobald das Geld angekommen ist. Er hat zahlreiche Fotos und zwei Videos gemacht, um den Spendern zu zeigen, was mit ihrem Geld gemacht wurde.

Spender kӧnnen unter verschiedenen Projekten eines aussuchen, das sie unterstützten wollen: Von der Reparatur von Hӓusern, Elektroinstallationen, Kleider- und Nahrungsmittelspenden, Gaben für Krankenhausbesuche bis zum Kauf von Tieren, Schafen und Kühen, die für das Eid- Fest am kommenden Wochenende zubereitet und verteilt werden. Die Kosten für jedes Projekt wurden kalkuliert, zum Beispiel kostet eine Elektroinstallierung 50 Dollar. Jede Spende ist willkommen. Shoabs Gruppe hofft, dass sie bis zum Freitag, den 4. Oktober das Geld haben, um ein gutes Eid al Adha Fest feiern zu kӧnnen. Übersetzt von Martina Lauer

https://www.facebook.com/EhabShoam
https://www.facebook.com/babshamss
https://www.youtube.com/watch?v=TRCm-tkieFg&feature=youtu.be
https://www.youtube.com/watch?v=NFHmvNHJTjQ

Gaza und das „Verbrechen der Verbrechen“ -  Russell-Tribunal zu Palästina findet heraus, dass Gaza am Rande einer genoziden Apartheid steht. - Ronnie Kasrils -  Ronnie Kasrils war Südafrikas Stellvertretender Verteidigungsminister (1994 – 99). Gewässer- und Forstwirtschaftsminister (1999-2004) und Minister für den Geheimdienst (2004 – 2008). Er ist in Pension, aber ist aktiv in dem Palestine Solidarity Committee (Palästina Solidaritätskomitee)
 
„Israel und seine Helfershelfer dürfen keinesfalls, mit der Ausrottung eines Volkes (straffrei) davonkommen“, schreibt Kasrils (EPA). Nelson Mandela erklärte häufig, „Palästina war das größte moralische Thema unserer Zeit, nachdem wir das Apartheidsregime in 1994 gestürzt haben.“ Er fuhr fort: „Solange das palästinensische Volk nicht frei ist, können wir Südafrikaner uns nicht als frei ansehen.“


Millionen von uns in Südafrika sind kollektiv vor Israels grausamen Angriff gegen die Menschen in Gaza in diesen schrecklichen 51 Tagen der „Operation Protective Edge“ und der damit verbundenen anhaltenden Grausamkeit in der Westbank zurückgewichen. Als der Staub sich gelegt hatte, waren wir zutiefst schockiert, als wir eine Gemeinde von 1,8 Millionen (Menschen) in Ruinen mitansehen mussten; Khoozaa, Shujaiyya, Beit Hanoun - ganze Familien und ganze Wohnviertel nicht mehr vorhanden.


Laut den Vereinten Nationen wurden bei der israelischen Offensive 2.131 Palästinenser getötet. Darunter waren 501 Kinder, davon 70 Prozent unter 12 Jahren.


Das Gesundheitsministerium in Gaza verzeichnete 10.918 verletzte Menschen, darunter 3.312 Kinder und 2.120 Frauen. Laut den Vereinten Nationen wurden 244 Schulen bombardiert und eine davon als Militärbasis von israelischen Soldaten eingesetzt. Die Al Mezan-Menschenrechtsorganisation dokumentierte mindestens 10.920 beschädigte oder zerstörte Hauser, von denen 2.853 dem Erdboden gleich gemacht waren. Acht Krankenhäuser – sechs davon wurden außer Betrieb gesetzt – 46 NGOs, 50 Fischerboote, 161 Moscheen und 244 Autos wurden ebenfalls getroffen.


Achtzig Prozent der Familien in Gaza haben keine Möglichkeit, sich selbst zu ernähren und sind von Hilfe abhängig. Das Ackerland in den Grenzgebieten wurde als Pufferzone deklariert, die Israel unilateral durch direkten Beschuss der Bauern ausdehnt. Wenn man eine Bevölkerung ihrer Mittel zum Leben und ihrer Bewegung(sfreiheit) beraubt, wenn ein Verletzter keinen Zugang zur Versorgung hat, wenn die im Exil Lebenden wieder in die Zelte gezwungen werden und wenn all während des grausamen Angriffs vom Land, vom Meer und aus der Luft, unter den Augen der internationalen Gemeinschaft,während diese Israel sang und klanglos bewaffnet – Wie würden Sie das bezeichnen?
„Das Verbrechen der Verbrechen“


 Zum ersten Mal hat das Russell-Tribunal zu Palästina -  ich bin stolz bin einer der Juroren zu sein – das Verbrechen des Genozids hinsichtlich Israel und dessen Aktionen in Gaza untersucht. Wie Professor John Dugard, ein anderer Jurist, erklärt: „Das Verbrechen des Genozids ist das Verbrechen der Verbrechen. Bei dessen Beurteilung sollte große Sorgfalt angewandt werden. Nichtsdestotrotz war die „Operation Protective Edge“ von solcher Härte, dass das Russell-Tribunal für notwendig hält, darüber zu beraten, ob diese Art des Verbrechens begangen wurde.“


 Zu den Merkmalen dieses Verbrechens gehören: Mord, schwere Verletzungen oder schwerwiegende Schädigungen der Lebensbedingungen, die zur gänzlichen oder teilweisen physischen Zerstörung einer Gruppe, aufgrund deren Nationalität, Ethik, Rasse oder Religion führen. Was wir auf dieser Sitzung des Tribunals herausfanden, ist, dass wir am Rande einer genoziden Apartheid stehen, aufgrund einer Anstachelung zum Genozid, einer reellen und vorhandenen Gefahr, die durch viele Schichten der israelischen Gesellschaft artikuliert wird, sowohl in sozialen, als auch traditionellen Medien, von Fußballfans, Polizeioffizieren, Medienkommentatoren, Religionsführern, Gesetzgebern und Ministern der Regierung.
 Die Menschen aus Südafrika, bis auf eine Minderheit von Zionisten und deren Anhänger, sind schockiert. Wir haben selbst Apartheid erfahren.  Die Freiheitskämpfer unter uns, die die besetzten palästinensischen Gebiete besuchen, haben >>>

Hans Lebrecht mit 98 Jahren gestorben -  Hans Lebrecht, Spross einer jüdischen Ulmer Familie und Überlebender der NS-Verfolgung, ist tot. Der Journalist und Friedenskämpfer starb im Alter von 98 Ja hren in einem Kibbuz im israelischen Karmel-Gebirge. Er war der Sohn des Ulmer Lederwarenfabrikanten Wilhelm Lebrecht und dessen Frau Rosa. Der gelernte Journalist entkam dem Holocaust durch seine Auswanderung 1938 nach Palästina. Zeitlebens setzte sich der politisch links denkende Lebrecht für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben von Juden und Palästinensern im Nahen Osten ein >>>

 

Hans Lebrecht wurde 1915 in Ulm geboren. 1934 flog er wegen seiner jüdischen Herkunft von der Schule. Ab 1936 Kontakt zu von der KPD gelenkten Untergrundgruppen. Nach Beendigung seiner Maschinenschlosserlehre in Karlsruhe 1937, engagierte er sich aktiv im antifaschistischen Widerstand. Auf Veranlassung der KPD fand er Kontakt mit geheim im Palästinaamt, der Zentrale der in Deutschland bestehenden zionistischen Organisatonen, wirkenden Genossen. Das Palästinaamt organisierte die Ausreise von Jüdinnen und Juden aus Nazi-Deutschland und hatte zu jener Zeit gute Kontakte mit den Nazis, welche ja daran interessiert waren, dass möglichst viele Juden aus Deutschland ins Ausland emigrieren. Unter der Legende, im Allgäu eine zionistsiche Jugendgruppe auf die Arbeit in der Landwirtschaft und im Handwerk in Palästina vorzubereiten, führte Lebrecht im Auftrag der KPD Kurierdienste von Deutschland nach Österreich und später in die Schweiz aus. Eine der damit verbundenen Aufgaben lag darin Leute, unter anderem entlassene KZ-Häftlinge, über die Grenze zu schleusen, um ihnen zu ermöglichen, dem in Spanien auf Seite der republikanischen Regierung gegen die faschistischen und von Nazi-Deutschland unterstützten Horden Francos kämpfenden Thälmann Bataillon beizutreten. 1938 gab es dann einen Haftbefehl gegen ihn und zwei weitere Genossen. Um sich einer drohenden Verhaftung zu entziehen, reiste Hans Lebrecht auf Beschluß der KPD nach Palästina aus. Dort trat er der Palästinensischen KP - seit 1948 in KP Israels umbenannt - bei. Neben seiner journalistischen Tätigkeit für verschiedene Zeitungen war Hans Lebrecht Funktionär der KP Israels (ua. im Zentralkomitee). Mehrere Male musste er den Knast von innen erleben, einmal im britisch-kolonialistischen Zentralgefängnis von Akko als verdächtiges Mitglied der damals verbotenen PKP, dann, in Israel 1954 im Anschluß an eine Demonstration gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands, welche in einer blutigen Straßenschlacht mit der Polizei endete, dann nochmals 1978 in Israel als er der Spionage für die PLO verdächtigt wurde. Bei dem anschließenden Aufsehen erregenden Prozess musste er, nicht zuletzt dank der weiten internationalen Solidarität freigesprochen werden. Zur Zeit ist er mit anderen Genossinnen und Genossen dabei eine neue KP (Kommunistisches Forum) in Abgrenzung zur reformistisch-opportunistischen Linie der gegenwärtigen Parteileitung zu gründen. Aktive Mitarbeit in Gusch Schalom (wörtlich übersetzt: Friedensblock) , der 1993 u.a. von dem bekannten Publizisten und Autor Uri Avnery mitbegründet wurde. Weiterhin ist Lebrecht Vorsitzender des Verbandes der Antifaschisten und Opfer des Nazismus in Israel und Vizepräsident der Internationalen Föderative der Widerstandskämpfer F.I.R. (Wien). Quelle:www.sooderso.de

Texte von Hans Lebrecht >>>

#########Israel - Wie können wir die Auswanderer zurückholen – und wie können wir sie überzeugen zu bleiben? - Gai Rolnik - Es ist unmöglich, eine ausgewogene, ernste, professionelle und pragmatische Debatte über diese Frage zu führen. Sehr schnell wird der Redner oder Schreiber feststellen, dass Ärger und Frust die Feder führen: Wer braucht sie hier? Sie sollen gehen, oder die Drohung: Sie werden auf allen Vieren zurückkommen, oder die Feststellung: Wer überhaupt Israel verlassen möchte, ist es nicht wert, dass man um ihn kämpft.

Es reicht. Israel ist fast schon ein normaler Staat in jeder wirtschaftlichen Hinsicht. Das Bruttosozialprodukt per Einwohner gleicht in seiner Höhe dem der entwickelten Länder. Wir haben große Reserven an Devisen, natürliche Gasvorkommen, einen Überschuss an Vermögen in Devisen, eine gute Handelsbilanz und keine Inflation, wie im Westen üblich. Wir sind ein ziemlich durchschnittlicher Staat. Deshalb ist es auch höchste Zeit, dass wir unseren Diskurs über Auswanderung normalisieren. Nicht mehr „Abstieg aus dem Land“, nicht mehr „Zurückgebliebene Schwächlinge“. Auswanderung soll als eine legitime Diskussion kultiviert werden, wie sie in jedem anderen Staat geführt wird. >>>

#########Aus Liebe zu Palästina oder Hass gegen Israel? - Abraham Melzer - Zur Debatte, die zur Zeit im Verteiler von “Deutscher Koordinierungskreis Palästina Israel” (KoPI) geführt wird, erlaube ich mir, einige Gedanken und Fakten hinzuzufügen, und fordere gleich am Anfang alle diejenigen auf, die sich an dieser Debatte nicht beteiligen wollen oder denen die Debatte peinlich und ärgerlich ist, die Löschtaste zu betätigen. Keiner soll gezwungen werden, Texte zu lesen, die er oder sie nicht lesen will, weil sie vielleicht sein Weltbild, seine Moral oder sein Rechtsempfinden in Frage stellen könnten.

Grundsätzlich glaube ich, dass man eine solche Plattform, wie sie KoPI uns bietet, gerade für Debatten nutzen sollte, auch wenn diese sich zuweilen gegen Personen und deren Verhalten richten muss. Jeder kann seine Meinung äußern, sich verteidigen oder seine Argumente kämpferisch vorbringen. Ich sehe darin eine lebendige Streitkultur. Es ist ein offener, doch geschützter Raum in denen man Probleme aufdecken und lösen kann. Natürlich sollte man nicht persönliche Beleidigungen nur um der Beleidigungen willen vorbringen. KoPI ist sicherlich auch kein Platz, um persönliche Unstimmigkeiten zu verbreiten. Es lässt sich jedoch nicht immer vermeiden, dass man den einen oder anderen persönlich wegen seines Verhaltens, seiner Ideologie oder seiner Aussagen kritisiert. Im Interesse unserer gemeinsamen Ziele sollte es aber eine Selbstverständlichkeit sein, auf eindeutiges Fehlverhalten hinzuweisen.

Es geht um Meinungen, aber leider nicht nur um Meinungen, sondern auch um den Versuch mancher unter uns, ihre Meinung nicht nur als das allein Seligmachende zu verbreiten, sondern andere Meinungen und Personen mit teilweise sehr persönlichen Angriffen und Verleumdungen zu delegitimieren.

Wenn man sich dagegen wehrt und eine andere Meinung vertritt, wird man an die „Palästinasolidarität“ erinnert, die für mich ein Phantom ist. >>>

 

Dokumentation - Kann man glaubhaft unsolidarisch solidarisch sein? - Das Beispiel Evelyn Hecht-Galinski  >>>

Österreichische Gaza-Hilfe

Bei der jüngsten israelischen Aggression „Fels in der Brandung“ gegen Gaza wurden innerhalb von 6 Wochen (8.7.-23.8.) insgesamt 2.122 Menschen getötet und 10.621 verletzt. 78% der Getöteten waren Zivilisten, 507 oder 23,9% Kinder und 292 oder 13,8% Frauen. In den letzten Tagen und Wochen hat sich diese schreckliche Bilanz noch durch massive Polizei- und Militäroperationen Israels in der Westbank weiter erhöht. Besonders erschütternd ist die Tatsache, dass durch gezielte Angriffe ganze Familien ausgerottet worden sind.

Neben dem unvorstellbaren menschlichen Leid unter der Zivilbevölkerung in Gaza ist auch die fast vollständige Vernichtung von technischen Einrichtungen wie Wasser- und Stromversorgung, Abwasserreinigung, Kanalisation, Straßen etc. zu erwähnen, die Zerstörung von öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten bis hin zu Heimen für Ältere und Behinderte zu erwähnen, ganz zu schweigen von der Zerstörung von -zig Tausenden privaten Wohngebäuden. Angesichts dieses riesigen Ausmaßes an gezielten Zerstörungen kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass es der israelischen Armee auch darum ging, das ohnedies bereits kaum erträgliche Leben im Gazastreifen noch weiter zu erschweren. Nach ersten Schätzungen wird der Wiederaufbau der zerstörten Einrichtungen 4-6 Milliarden Euro kosten.

Es kann auch nicht unerwähnt bleiben, dass diese unvorstellbaren Zerstörungen natürlich auch schwerwiegende dauerhafte menschliche Auswirkungen haben. Vor allem Kinder und Jugendliche werden ihr gesamtes verbleibendes Leben die traumatischen Erlebnissen der israelischen Militäraktionen kaum überwinden.

Solidarität und konkrete Hilfe ist dringend nötig!

Angesichts dieser Situation ist es wichtig, unsere Solidarität mit den leidenden Menschen in Gaza zum Ausdruck zu bringen, aber auch sofortige konkrete Hilfe zu leisten! Die unterzeichnenden Organisationen haben sich daher zusammengeschlossen, um unter dem Slogan „Österreichische Gaza-Hilfe“ eine rasche und möglichst umfangreiche Hilfsaktion zu starten. Erste Maßnahmen sind bereits durch die Sendung von medizinischen Hilfsgütern gesetzt worden, weitere Hilfsgüter sind bereits in Vorbereitung sowie auch die Entsendung von ÄrztInnen und sonstigem Hilfspersonal. Besonderes Augenmerk wird der medizinischen Behandlung von verletzten Kindern und Jugendlichen in österreichischen Spitälern geschenkt werden. Bislang haben wir bereits die Unterstützung der Landesregierungen von Niederösterreich, Oberösterreich und Wien sowie der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt. Wir sind also zuversichtlich, innerhalb weniger Wochen rund 20 Verletzten aus Gaza nach Österreich bringen zu können.


BDS-Kampagne Österreich
Dar al Janub – Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative
Frauen in Schwarz (Österreich)
Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen
Koordinationsforum zur Unterstützung Palästinas
Palästinensische Ärzte- und Apothekervereinigung
Palästinensische Gemeinde
Palästinensisch-Österreichische Gesellschaft
Rahma Austria
Steirische Friedensplattform
Verein palästinensischer Ingenieure in Österreich

Weitere Informationen:
GÖAB, Tel. 01 5267810, E-Mail: office.vienna@saar.at
A-1100 Wien, Laaer-Berg-Straße 43

Für diese Hilfsaktion benötigen wir auch dringend finanzielle Unterstützung. Spenden sind erbeten auf folgende Konten:

Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen - IBAN: AT44 2011 1285 2009 6803 - BIC: GIBAATWWXXX - Kennwort: Gaza-Hilfe

Palästinensisch Ärzte- und Apothekervereinigung - IBAN: AT48 1200 0504 0007 5467 - BIC: BKAUATWW  - Kennwort: Hilfsaktion Gaza
Palästinensisch-Österreichische Gesellschaft - IBAN: AT76 1200 0005 5528 8012 - BIC: BKAUATWWXXX - Kennwort: Hilfsaktion Gaza
Rahma Austria - IBAN: AT92 5100 0920 1374 5400 - BIC: EHBBAT2E - Kennwort: Aktion Gaza in Not

Extraordinary Session on Gaza: Summary of findings - May this tribunal prevent the crime of silence. Bertrand Russell, London, 13 November 1966 - 1. When images of the death, destruction and desperation inflicted on Palestinian citizens of Gaza were broadcast in July and August of 2014, people all over the world were struck with a visceral sense of indignation, anger and disgust. For too long, crimes and serious human rights violations have been committed against the Palestinian people by the occupying Israeli authorities with complete impunity. The occupation, blockade and siege imposed on the territory of Gaza amount to a regime of collective punishment, but the most recent conflict represents a clear intensification of the campaign to collectively punish and terrorise the civilian population. Not only was ‘Operation Protective Edge’ the third major military assault on Gaza in six years, but it was marked by a significant escalation in the scale, severity and duration of the attack. It was Israel’s heaviest assault on the Gaza Strip since the beginning of its occupation of the Palestinian territories in 1967. Given this cyclical and devastating pattern of violence and the likelihood of its continuation, the members of the Tribunal were conscious of the need to give a voice to the people of Gaza and to express the overwhelming need for urgent action. The Russell Tribunal on Palestine hopes to act as a voice of conscience and to contribute some measure of accountability for these appalling and inhumane acts. >>>

Despite truce, Gaza fishermen under fire at sea - Gaza fisherman are still being shot at by Israeli navy despite truce and say "these are the worst conditions we've ever known" - Adel Zaanoun and Yahya Hassouna - Every time Gaza fisherman Rami goes to sea, the same thing happens: five nautical miles offshore, shots ring out and a voice over an Israeli loudspeaker demands he turn back. Officially, Gaza's fishing fleet has the right to trawl the waters up to six nautical miles off the shore under the terms of Israel's eight-year blockade. Although that outer limit has frequently been reduced, or even cancelled outright over the years, it was formally reinstated by virtue of an August 26 truce agreement which ended a deadly 50-day war between Israel and Hamas militants. But nearly a month after the ceasefire took effect, even those six nautical miles - which the fishermen say is not nearly enough - are unattainable. >>>

DIE MELDUNGEN DES gestrige Tages  + ALLE  andere  FINDEN SIE  im  Archiv

Texte

Hilfe für Gaza

Aktuelle  Nachrichten

UN-Vollversammlung: Internationale Gemeinschaft fordert Unterstützung für Palästina

Saudi Arabia Transfers $60 M. To P. A

Settlers Take Over 23 Palestinian Apartments in Silwan

Full Palestinian Statehood Still Unrecognized by US, Britain and Australia

Netanyahu Flames UNHRC Response to Gaza Massacre

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the oPt (18- 24 September 2014)

Knesset-Abgeordneter- Israelisches Kabinett ähnelt dem IS

30. 9. 2014

„Die Krankenhäuser im Gaza-Streifen quellen über“

Palästina hofft auf Lösung des Nahostkonflikts durch UN-Sicherheitsrat

Palästinensischer Jugendlicher in Gaza angeschossen

„Israels Besatzung prägt auch Theater in Palästina“

Tägliches Einkommen in Gaza unter 1 Dollar gesunken

SPD-Politiker Arnold sorgt mit Israel-Kritik für Empörung

Israel baut laut NGO bis Mitte Jahr 500 Häuser in Ost-Jerusalem

Nahost: Umgeben von Krieg: Unser Leben zwischen Syrien, Israel und Irak - in Jordanien

In Frankreich gibt es einen Nelson-Mandela-Platz, die Straße, die zu dem Platz führt, ist nach dem Palästinenser Marwan Barghouti benannt, der in Israel im Gefängnis sitzt.
Bei der Zeremonie waren der Bürgermeister, die Ehefrau von Marwan Barghouti und der palästinensische Botschafter in Frankreich anwesend. (Bericht in französisch)

? Netanjahu verurteilt Hamas und Iran ?

Israeli forces demolish 5-story residential building in Abu Dis

Israeli police arrest 2 Palestinian women, man at Aqsa compound

Gaza sweet potatoes exported to Europe for 1st time since siege

Egypt opens Rafah crossing for special cases

Medical waste piles up in Gaza hospitals as cleaning staff strike

Israeli children train with weapons (video)

Israeli forces destroy power grid in Nablus village

Israeli forces detain teacher in Hebron town

Union expects Gaza civil servant salaries before Eid al-Adha

Netanyahu’s Chutzpa- Lying with a Smile

Soldiers Invade Coffee Shop, Bakery, in Jenin, Kidnap 10 in West Bank

Child Injured After Being Rammed By Settler’s Car Near Hebron

United Church of Christ Committee Calls for Divestment from Israel

Students Tear-Gassed near Bethlehem, 3 Kidnapped in Jerusalem Area

560 Palestinians Imprisoned by Israel in September

VIDEO- Violence and Detention of Children in Hebron

Fateh Warns of 'Political War' on Israel Should US Veto Abbas' UN Proposal

29. 9. 2014

Palästinensisches Außenministerium reagiert auf Kritik der USA

Geheimtreffen zwischen arabischen Verantwortlichen und Israels Justizministerin in New York

Hamas: Govt has Agreed to Pay all Salaries without ‘Discrimination’
A senior Hamas official said on Saturday that the Palestinian consensus government had agreed to cover the salaries of all employees of the former Hamas government in Gaza without “discrimination.”

Orthodox Patriarchate Denounces Israeli Attempts To Fragment Palestinians

Undercover Forces Attack Detainees In Eshil Prison

VIDEO- Israeli Forces Use Violence Against Unarmed Demonstrators Attempting to Plant Olive Sapplings

Soldiers Kidnap A Palestinian Near Jerusalem

Israeli soldiers Shoot, Injure Farmer along Gaza Borders

Human rights defender among three Palestinians killed by live fire in West Bank village

Palestinian girl injured after being run over by Israeli settler

Israel to close Hebron mosque to Muslims on Tuesday

Netanyahu’s Chutzpa- Lying with a Smile

Livni: It was always clear Palestinian state would not have full sovereignty

Rückendeckung von israelischer Opposition
USA kritisieren Abbas-Rede bei UNO-Generaldebatte

Abbas calls for U.N. deadline to end Israeli occupation

Homeless Palestinians in Gaza brace for cold weather

Pro-Palestinian Activists in California Try to Block Israeli-Owned Ship From Unloading Cargo. How Do You Suppose That Went Over?

Obama, Primer Minister Netanyahu to meet at White House next week

Palestinian leader accuses Israel of `genocide` in Gaza war


Abbas: Israel waging war of genocide in Gaza

Gaza and the 'crime of crimes'

Do Israeli policies constitute apartheid?

Israel holds 540 Palestinians in administrative detention: Rights group

Mahmoud Abbas says Palestinians will not forgive Israel crimes

Bedouins in Palestine resist against Israeli relocation plans

Refugees in Yarmouk camp struggle to survive without food and water

Turkey to send Eid al-Adha meat to Gaza and Syria

Pro-Palestinian protesters again block unloading of Israeli-owned ship at California port

Saudi Arabia calls on Int'l community to protect Palestine

27. 9. 2014

Russell Tribunal findings on Palestine

Abbas` UN speech gives West another chance to pressure Israel

VIDEO- Israeli Forces Use Violence Against Unarmed Demonstrators Attempting to Plant Olive Sapplings

Abbas at UN outlines bleak future in negotiations with Israel

Human rights defender among three Palestinians killed by live fire in West Bank village

Hamas- We determine security of Israelis living near Gaza

18-year-old dies in Jerusalem after electric shock

Arab Bank to appeal verdict in US terror financing "show trial"

The mirage of Israel`s `diplomatic horizon`

Palästinenserchef vor der Uno
USA kritisieren Abbas-Rede als "beleidigend"


USA und Israel greifen Palästinenserpräsident Abbas an

Russell Tribunal on Palestine: Delegitmisation of Israeli apartheid has to happen in the courtroom too

Soldiers Kidnap A Palestinian Near Jerusalem

26. 9. 2014

Abbas at UN: Return to negotiations with Israel 'impossible'

Dänemarks Außenminister drückt auf Sanktionen gegen Israel

Displaced Gazans Still Waiting for Solutions, Brace Themselves for Cold Winter

"The Land Is Ours" Campaign Launched by OneVoice Palestine

Arabischer Resolutionsentwurf gegen das israelische Atomwaffen-Arsenal

Representing Palestine, not Israel in 'Arab Idol'

Israelis “intentionally” run over Palestinian child

MK Regev- Police have failed on Temple Mount

Children's intifada in East Jerusalem

Al-Aqsa Mosque Under Strict Israeli Measures

Two Female Detainees Released, 18 Still Behind Bars

Israeli Reservists “Operate” In US Colleges

Abbas UN Speech To Include Bid For Ending Occupation

25. 9. 2014

Abbas strebt UN-Resolution zu Zweistaaten-Lösung an

Palästinensische und israelische Seite vereinbarten Verlängerung des Waffenstillstands

Dr. Ashrawi: It is time for the UK and other European countries to recognize the State of Palestine

IKRK erhöht Budget für Wiederaufbau in Gaza auf 60 Millionen Euro

Israeli 'intentionally' runs over Palestinian child in Jerusalem

Rotes Kreuz erhöht Budget für Wiederaufbau in Gaza deutlich

Families of 16 journalists killed in Gaza demand justice

Schweizer Kulturschaffende fordern Verurteilung des Gaza-Angriffs
Mehr als 640 Künstler aus der Schweiz haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Solidarität mit der Bevölkerung im palästinensischen Gaza-Streifen geäußert.

Mantashe tells ANC officials to boycott Israel

Israel ups military budget after Gaza war
Israeli officials have decided to raise the regime’s military budget in 2015 by 10 percent following the recent Israeli war against the besieged Gaza Strip.

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