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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine
 

Literatur von Aktivisten


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DIE KRISE DES ZIONISMUS UND DIE EIN-STAAT-LÖSUNG
Zur Zukunft eines demokratischen Palästinas
Petra Wild

ISBN 978-3-85371-386-0, br., ca. 224 Seiten, ca. 17,90 Euro, mit Landkarten

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Abraham Melzer
Merkel erwache! Israel vor Gericht.

Essays eines antizionistischen Juden
Ab 15.3.2015 im Handel

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Der Semit | Unabhängige jüdische Online Zeitschrift
 


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Wieder erschienen
Ilan Pappe

Die ethnische Säuberung Palästinas

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Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik
Arn Strohmeyer

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Viktoria Waltz
Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Dar al Janub Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative

Remapping Palestine
Entwicklung und Absicherung imperialer und neokolonialer Herrschaft am Beispiel Palästinas Teil 1

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Belz, Winfried /Bingel, Peter

Israel kontrovers
Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
Arn Strohmeyer

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FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen


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Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?
"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs

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Samstag, 28. Februar 2015 - 00:29

Die Welt demonstriert für Palästina

Willkommen  in Israel – eine demütigende Angelegenheit - Zeev  Avrahami - 18. 2. 15 - Wir landeten  früh am Samstagmorgen  in Tel Aviv auf dem internationalen  Ben-Gurion-Flugplatz. Die Kinder hatten während des ganzen Fluges geschlafen und mussten für das  Betreten Israels geweckt werden , waren aber noch sehr verschlafen. Der Temperaturunterschied von Berlin/ Tel Aviv machte uns zu schaffen – fünf Mäntel, lange Unterwäsche und warme Socken.

Nach der Passkontrolle gingen wir zur Gepäckrückgabe. Beim letzten Mal gab man noch dem Inspektor den Transitausweis  zurück und ging weiter. Jetzt legte man den Pass über ein Barcode-Lesegerät, das zwei Glastüren öffnete, sodass man hindurch gehen kann. Meine Frau  denkt, dass unser 2jähriges Kind auch ohne dies durchgehen kann, nimmt es auf den Arm und trägt es hindurch.
Sobald sie durch war, schrien zwei weibliche Flughafenangestellte hinter ihr her auf Hebräisch: „Hallo, was  denken Sie eigentlich, was Sie tun? Kommen Sie zurück!“ Meine Frau geht durch das Drehkreuz zurück, setzt das Kind  vor sich auf den Boden, legt den Pass noch mal auf das Barcode-Lesegerät und geht schnell durch. Noch einmal wird auf Hebräisch hinter ihr her geschrien. Meine Frau  geht noch mal zurück. Dieses Mal fahre ich dazwischen: „ Anstatt hinter ihr in einer Sprache, die sie nicht versteht, her zu schreien, könnten Sie ihr erklären, was sie tun soll!“

Meine Frau  wiederholte den Prozess noch einmal, die 6Jährige Tochter folgte ihr. Die Inspektorinnen wandten sich nun an mich. Ich sagte, ich verstünde, dass es um 3 Uhr morgens schwierig sei, freundlich zu sein, aber man solle sich doch um der Touristen willen, die nach Israel kommen, doch Mühe geben. „Nennen Sie uns vielleicht faul?“ fragte mich eine anklagend.

Ich versuchte, meinen Pass über die Maschine zu legen, damit ich durchgehen kann. Eine der Inspektoren, die wie ihre Kollegin ihren Mantel so trug, dass das Namensschild verdeckt war, sagte zu mir, ich könnte alles versuchen, was ich wollte, aber ich  könnte nicht durchgehen.v Also wartete ich, ohne zu wissen, warum. Ich rief >>>

Eine teure Rede - Uri Avnery, 28.2.15 - WINSTON CHURCHILL  sagte  einmal, dass Demokratie das schlechteste politische System sei, das außer allen anderen Systemen, die von Zeit zu Zeit versucht worden seien. Jeder, der im politischen Leben involviert ist, weiß, dass  dies eine britische Untertreibung ist. Churchill sagte auch, dass das beste Argument gegen Demokratie ein Gespräch  von fünf Minuten mit einem durchschnittlichen Wähler sei. Wie wahr.

Ich war Zeuge von 20 Wahlkämpfen für die Knesset. In fünf von ihnen war ich ein Kandidat, in drei von ihnen wurde ich gewählt. Als Kind war ich Zeuge von drei Wahlkämpfen während der letzten Tage der Weimarer Republik und einer (der letzten mehr oder weniger demokratischen) Wahl, nachdem die Nazis zur Macht gekommen waren

(Die Deutschen jener Zeit waren sehr gut in grafischer Propaganda, in politischer wie kommerzieller. Nach mehr als 80 Jahren erinnere mich gut an einige ihrer Wahlplakate.) Wahlen sind eine Zeit großer Aufregung. Die Straßen sind mit Propaganda gepflastert, die Politiker sind heiser, manchmal brechen gewaltsame Zusammenstöße aus.  Nicht jetzt. Nicht hier. 17 Tage vor den Wahlen herrscht eine unheimliche Stille. Ein Ausländer, der jetzt nach Israel kommt, würde nicht bemerken, dass hier bald eine Wahl stattfinden wird. Es gibt auf den Straßen kaum Wahlplakate. Die Artikel in den Zeitungen befassen sich mit vielen anderen Themen. Im Fernsehen schreien sich die Leute wie üblich an. Keine mitreißenden Reden. Keine Massenveranstaltungen.
 
JEDER WEISS, dass diese Wahl sehr entscheidend, viel entscheidender als sonst ist.

Es mag die letzte Schlacht für die Zukunft Israels sein – zwischen den Zeloten von Groß-Israel und den Unterstützern eines liberalen Staates. Zwischen einem Mini-Empire, das über ein anderes Volk herrscht und dieses unterdrückt, und einer dezenten Demokratie. Zwischen weiteren Siedlungsbauten und einer ernsthaften Suchen nach Frieden. Zwischen dem, was hier „schweinischer Kapitalismus“ genannt wird, und einem Wohlfahrtsstaat. Kurz gesagt, zwischen zwei sehr verschiedenen Arten von Israel.

Was wird über diese schicksalhafte Wahl gesagt?   Nichts. Das Wort „Frieden“ – auf Hebräisch Schalom – wird überhaupt nicht erwähnt. Um Himmels willen. Es wird als politisches Gift angesehen. Wie wir auf Hebräisch sagen: „Derjenige, der seine Seele retten will, muss Abstand davon nehmen.“ 

All die „professionellen Ratgeber“, von denen dieses Land wimmelt, warnen ihre Mandanten, es niemals auszusprechen. „Sagt „politisches Abkommen“, wenn ihr müsst. Aber um Gottes Willen, erwähnt den Frieden nicht!“ Dasselbe gilt für Besatzung, Siedlungen, Transfer (von Bevölkerung) und Ähnliches. Bleibt mir vom Leib damit. Die Wähler mögen vermuten, dass man eine Meinung hat. Vermeidet es wie die Pest. >>>

Italien stimmt für Anerkennung des Staates Palästinas ab - Wie die italienische Zeitung La Stampa berichtete, hat das italienische Parlament heute mit 300 Stimmen bei 40 Gegenstimmen und 59 Enthaltungen für die Anerkennung Palästinas gestimmt. Das unterzeichnete Dokument wird jetzt an die Regierung gehen, damit diese Palästina anerkennt. Die Intiative wurde von der Demokratischen Partei, der Sozialistischen Partei und der Allianz für Italien vorgelegt.
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=55179  -
Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer

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Bansky gelangt durch palästinensische Tunnels nach Gaza und hinterlässt Kunstwerke gegen die israelischen Angriffe - 26.02.2015 - Der Strassenkünstler Bansky hat Urlaub in Gaza gemacht. Zumindest stellt er das so in einem Video im gleichen sarkastischen Ton wie immer dar, und verwendet dabei Chiffren und Sprache der Turismus-Werbung. Das zwei Minuten langeVideo hat er mit dem Titel "Make this year YOU discover a new destination" auf seiner Wenseite veröffentlicht. 

 Der anonyme Strassenkünstler suggeriert in seinem Video, er sei in den Gazastreifen gelangt. Er hat dort verschiedene Wandmalereien hinterlassen, die er auch auf seine Webseite gestellt hat. [...]

Es gibt Slogans wie: "Weit entfernt von turistischen Pfaden (man gelangt über ein Netz illegaler Tunnels dort hin)"; "Den Einwohner gefällt es dort so gut, dass sie nie fortgehen (weil man es ihnen nicht erlaubt)"; "In einer exklusiven Lage (auf drei Seiten von einer Mauer und auf der vierten von einer Reihe von Marineschiffen umgeben)"; "Von freundlichen Nachbarn bewacht (2014 hat die Operation Protective Edge 18.000 Häuser zerstört)"; "Überall gibt es Entwicklungsmöglichkeiten (seit dem Bombardement wurde die Einfuhr von Zement nach Gaza nicht erlaubt)"; "Vielfältige Möglichkeiten zur Neugestaltung".

Eines der Kunstwerke stellt Niobe dar, die zu Stein geworden um ihre Kinder trauert. Im Video erklärt er auch, weshalb er eine kitschige Katze mitten in die Ruinen stellt: "Im Internet schauen die Leute nur Fotos von kleinen Kätzchen an."

Das Video schließt mit folgendem Satz in roten Buchstaben auf einer weißen Mauer: "Wenn wir uns imKonflikt mit den Mächtigen und den Machtlosen die Hände waschen, stellen wir uns auf die Seite der Mächtigen: neutral verhalten wir uns nicht."
Quelle: www.palestinalibre.org/articulo.php?a=55177 - Unbedingt Fotos im spanischen Original anschauen!
Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer

 

######### VIDEO - Banksy Goes Undercover In Gaza To Support Struggling Palestinians - Priscilla Frank - The anonymous street artist Banksy released a series of new works Wednesday in Gaza, all commenting on the dire situation of the 1.8 million Palestinian residents confined to the area.

One of the works is a short documentary posturing as an advertisement for the region, sarcastically framing the desolate territory as the next hot tourist destination. The doc, allegedly shot by Banksy himself, begins with the artist traveling through a "network of illegal tunnels" to enter Gaza, where he proceeds to create stencil artworks among the ruins and rubble that mark the locale. "Make this the year YOU discover a new destination," the film flashes, interspersed with images making the brutal reality of life in the Gaza strip painfully clear.

 

"Gaza is often described as ‘the world’s largest open air prison’ because no-one is allowed to enter or leave," Banksy's website explains. "But that seems a bit unfair to prisons -- they don’t have their electricity and drinking water cut off randomly almost every day." >>>

Völlig verstört - Wolfgang Sréter - Westbank Wenn palästinensische Kinder und Jugendliche in den Justizapparat des israelischen Militärs geraten. Ein Bericht aus dem Bezirk Nablus

Zusammen mit einer alten Bäuerin aus dem Ort Azzun hütet Waleed Schafe. Sie weiden auf einem Feld etwa zwei Kilometer von der israelischen Siedlung Ma’ale Schomron entfernt, als zwei Angestellte einer Sicherheitsfirma, von der das Camp bewacht wird, den Jungen mitnehmen. Sie behaupten, man habe gesehen, wie er Steine auf Autos von Siedlern geworfen habe. Die Proteste der alten Frau, die beteuert, der Junge habe nichts getan, helfen nichts.

Ein Protokoll der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem zu dem Vorfall im Distrikt Nablus vor gut einem Jahr gibt Auskunft, was dann passiert: Der 13-Jährige wird nahe der Siedlung eingesperrt und kurz darauf von israelischen Militärs befragt. Während des Verhörs muss der Junge im Raum auf und ab gehen. Man steckt ihm eine Tränengasgranate in den Hemdkragen. Als Waleed erschöpft ist, darf er sich zwar setzen, bekommt aber nun eine Tränengasgranate zwischen die Beine gelegt, sodass er sich nicht bewegen kann. Palästinensische Kinder fürchten diese Granaten mehr als alles andere. >>>

Goldjunge der israelischen Politik  - Seit zwei Jahren ist Naftali Bennett Israels Wirtschaftsminister. Im Wahlkampf stiehlt er Premier Netanjahu die Show. - Die ultrarechte Partei Jüdisches Heim liegt in allen Umfragen auf Platz drei. Bennett hat sie von einer sektiererischen Siedlerpartei zur Massenbewegung umgebaut. Bennett schwebt ein Groß-Israel vor, das vom Mittelmeer bis zum Jordan reicht. Für einen Palästinenser-Staat bleibt da kein Platz.

Die hochgekrempelten Hemdsärmel sind sein Markenzeichen, fast so wichtig wie die Kippa auf dem Kopf. Naftali Bennett, das soll man auf den ersten Blick erkennen, ist ein Macher vor dem Herrn. "Ich bin so stolz, jüdisch zu sein", sagt er und wandert dabei über die Bühne wie ein amerikanischer Fernsehprediger. "Diese Nation ist ein Wunder." Und weil dieses Land so wunderbar und das Volk so großartig ist, hat er sich aufgemacht, das biblische "Erez Israel" in eine blühende Zukunft zu führen. >>>

“Castrate them!” “Burn them!” “Bullet in the head!”: Facebook Israelis react to photo of Palestinian kids - Ali Abunimah - Having regularly documented the horrifying racism and violent fantasies frequently expressed by Israelis on Facebook or Instagram, I thought I had seen everything.

But this may be the worst yet. On Wednesday, the picture above of three Palestinian boys in a tent was posted on a popular Facebook page titled in Hebrew “We are all in favor of death to terrorists.” Under the picture is the following caption: Arab boys in the illegal Arab outpost established near Maale Adumim. What should the Israeli army do to them?

This is an apparent reference to the peaceful “Bab al-Shams” encampment established by Palestinians near Jerusalem to protest Israel’s plans to seize more land for settlements. The protest was timed to coincide with the visit of US President Barack Obama. >>>

Hanan Ashrawi on the U.S. District Court Verdict against the PLO and the PA - If individuals found loopholes in the American judicial system to try to gain compensation, we are going to pursue our demand for justice from the international courts and international judiciary and we will fight these cases and I am confident we will win them. >>>

Netanyahu insists on wrecking Israel's ties with United States - Instead of respecting the American president and refraining from intervention in his domestic and foreign policy, Netanyahu is insisting on embarrassing Barack Obama in his home court. - For three and a half decades, ever since the peace agreement with Egypt was signed, Israel has enjoyed strategic security as well as diplomatic and economic cooperation with the United States. But this important arrangement, which worked well as long as each side knew its role in the equation, is liable to be gravely impaired by Benjamin Netanyahu’s actions.

It seems the Israeli prime minister, due primarily to electoral considerations, is determined to act like a wrecking ball. On the eve of Israel’s election, Netanyahu is insisting on damaging Israel’s most important relationship. His grip on power is shaky, and he’s acting like someone who has nothing to lose. >>>

Palestinian activist explains the Israeli elections - Haggai Matar - Bil’in protest leader Abdullah Abu-Rahme: If Israelis must decide between Labor and Likud, they might as well just vote for Liberman instead. - The residents of the West Bank village Bil’in are in close contact with the Israeli state. For the past ten years, they have been waging a popular struggle against the separation barrier that has cut them off from most of their land, while withstanding heavy oppression from the army, including arrests, tear gas, raids on the village, and more. As non-Jewish subjects of military rule in the occupied territories, the residents of Bil’in have no right to vote in the elections, and thus cannot decide who will make the up the next government that will decide their fate. However, some of them know very well who they would like to see in the Knesset.

“We hope that the Joint List succeeds, and that it will be the third largest party in the Knesset. It is simply wonderful that the Arab factions are running together,” Abdullah Abu Rahmah, a central organizer of Bil’in’s nonviolent protests >>>

#########The world has broken its promises about rebuilding Gaza – and the children will suffer  - Chris Gunness - Six months after international donors pledged billions after the last war, the cash has not materialised, lives remain shattered and the desperate suffering goes on -

Baby Salma died of hypothermia at just 40 days old. Her body was drenched with freezing rainwater. It was frozen “like ice-cream”. Gaza was hit by a severe winter storm called “Huda” in January. Salma was its youngest victim.

I meet Salma’s mother, Mirvat, and 14 members of her extended family in the very place, indeed the room, where Salma slept during her last night at home. They still live there in Beit Hanoun, northern Gaza, in a tiny three-room wooden structure, covered with plastic. When I see it from the road, I assume it houses animals. The door is a blanket which flaps in the biting wind. It is raining. Water flows in. Mirvat pulls back the sodden carpet that serves as flooring and scoops the wet sand below. Memories of Salma’s death on 9 January are painfully fresh. “The night she died the storm was strong. We were all soaking wet, but some of us managed to sleep. >>>

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Zionist scholars make racist statements at London university - Rana Baker - An anti-Palestinian event at SOAS, university of London led to ugly scenes Wednesday as Zionist scholars on the panel shut down Palestinian voices and denied the events of the Deir Yassin massacre. One of the two speakers, an Israeli academic, also called on Jews not to intermarry insofar as they want to be seriously taken as Jews.

The event was ostensibly organized by the “No” campaign, which has been arguing that Israel should not be boycotted. Students and staff at SOAS have been voting all week in a referendum on the academic boycott of Israel. The results will be announced on campus later today. >>>

Writing wrongs in East Jerusalem: A 16-year-old poet speaks out - Mohammed al-Qurd, 16, has chosen poetry and writing as his way of peacefully resisting the Israeli occupation of his land and home  - 16-year-old Palestinian poet and aspiring writer Mohammed al-Qurd reads from his poem Jerusalem – the divine crime scene. Tall and slim with a depth and maturity beyond his years, Mohammed admits he is shy when meeting new people. Writing is his chosen mode of expression and his way of peacefully resisting the Israeli occupation of his land and home.

In 2009, a group of radical Israeli settlers stormed the al-Qurd family home, taking over half of the house. Mohammed’s grandmother Rifka was hospitalised following the incident and the family's furniture was destroyed. Mohammed recalls the settlers sitting around a fire in the family’s front garden as they burned his younger sister’s bed. >>>

Greek Orthodox Church decries attacks by Jewish settlers . - The Patriarch of the Holy City of Jerusalem and all Palestine, Theophilos III, denounced on Thursday what he called "repeated" attacks on Christian and Muslim places of worship in the Palestinian territories by extremist Jewish settlers.

"The targeting of churches and mosques is caused by pervasive racism and hatred," he said in a statement. Earlier Thursday, Jewish Settlers set fire to part of a religious school affiliated with Jerusalem's Greek Orthodox Church, Which they sprayed with anti-Christian graffiti. On Wednesday, settlers torched and sprayed graffiti on a West Bank mosque. >>>

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The human cost of the Israel-Gaza conflict – in pictures - Photographer Heidi Levine documents Palestinians living with life-changing injuries in Gaza >>>

27. 2. 2015

Jerusalem – Klosterbrand – anti-christliche, rassistische Graffitis auf Wände gesprüht - JERUSALEM, 26. Februar 2015 (WAFA) – „Verdächtige jüdische Siedler steckten am Donnerstag ein Kloster in Jerusalem in Brand und sprühten anti-christliche Graffitis in Hebräisch auf dessen Wände“, sagte der WAFA-Korrespondent.

Siedler haben einen Raum des griechisch-orthodoxen Klosters von Sion angezündet, der das patriarchalische Seminar beherbergt und sprühten Graffitis, die gegen Jesus Christus hetzen, an die Wände. Sie legten Feuer in dem Seminarraum und in einer Toiletteneinrichtung, die von Priestern und Seminarteilnehmern innerhalb des Klostergebäudes benutzt wird, was einen enormen Materialschaden verursachte. Es wurde über keine Verletzten bei dem Angriff berichtet.

Bild links - Archiv - Racist graffiti left on a Palestinian girls' school in Hebron. The graffiti is signed "JDL."

Das ist nicht das erste Mal, dass christlich-religiöse Stätten zum Angriffsziel jüdischer Siedler werden.  Im April 2014 haben jüdische Siedler anti-christliche Graffiti an die Wände des katholischen Konvents, Deir Rafat, in Westjerusalem gesprüht und die Reifen von Fahrzeugen, die in der Nähe parkten, aufgeschlitzt. Die hingeschmierten Slogans lauteten: „Maria ist eine Kuh!“, „Price tag!“ (Etikett(?) in Hebräisch. Im Jahr 2012 setzten Siedler die Tür eines katholischen Klosters in Latrun in Brand und schmierten: „Jesus ist ein Affe!“ an die Wand daneben.

“Price tag” Angriffe werden von israelischen Siedler meistens gegen Palästinenser, Christen und Muslime gleichermaßen, und gelegentlich auch gegen Einrichtungen der israelischen Armee verübt. Die Angriffe beinhalten: Vandalismus, Zerstörung und Angriffe auf palästinensisches Eigentum, darunter Moscheen, Kirchen und Häuser, Fahrzeuge und Olivenhaine in der gesamten besetzten Westbank. Die Angriffe begannen als Vergeltung für die Maßnahmen der israelischen Regierung, ungenehmigte Siedlungsaußenposten zu beseitigen, und die Täter werden selten aufgegriffen.

Es gibt weder genehmigte, noch ungenehmigte Siedlungen in der Westbank. Alle Siedlungen verstoßen gegen Artikel 49 der Vierten Genfer Konvention, die besagt, dass die Besatzungsmacht Teile seiner eigenen Bevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet weder deportieren, noch transferieren darf. Der Sicherheitsrat, die Generalversammlung, der Menschenrechtsrat und der Internationale Gerichtshof, sie alle haben bestätigt, dass der Bau und der Ausbau israelischer Siedlungen und anderer Aktivitäten, die mit den Siedlungen zusammenhängen, in dem besetzten palästinensischen Gebiet gemäß internationalem Recht illegal sind.

Saeb Erekat hat den Angriff auf das christliche Seminar so wie die Inbrandsetzung der Moschee in Bethlehem verurteilt.  „In den letzten 48 Stunden wurden eine Moschee in der Nähe von Bethlehem und ein christliches Seminar im besetzten Ostjerusalem von israelischen Terroristen in Brand gesetzt.“ Erekat sagte: „Diese Terroristen wurden von einer Regierung aufgestachelt und beschützt, die das Exklusivrecht für dieses Land beansprucht und die ihre illegale Besetzung und Kolonisierung mit auf verfälschten religiös basierenden Ansprüchen rechtfertigt. Er beschrieb die Angriffe als „ eine direkte Folge der Aufrufe, Israel als „Jüdischen Staat“ anzuerkennen und Jerusalem als die „ewige und ungeteilte Hauptstadt des jüdischen Volkes“ anzuerkennen.

Erekat hielt die israelische Regierung verantwortlich für die Angriffe, die nicht die ersten dieser Art waren, die jüdische Siedlern gegen verletzliche und friedvolle Bewohner verübt haben. Die Angriffe dienen dazu, die Palästinenser zu terrorisieren, um das Land zu leeren, sagte er. „Wir werden keine Angriffe auf unsere heiligen religiösen christlichen oder muslimischen Stätten dulden, auch keine Graffitis, die Jesus oder den Propheten Mohammed angreifen.” Wieder einmal forderte Erekat die internationale Gemeinschaft auf, Israel für seine Angriffe gegen Palästinenser zur Rechenschaft zu ziehen und die selektive Behandlung Israels als Staat, der über dem Gesetz steht, zu beenden. - WAFA, Palästina  - Aus dem Englischen übersetzt von Inga Gelsdorf

PLO condemns attacks on Christian, Muslim holy sites - PLO officials on Thursday strongly condemned two attacks on Palestinian Christian and Muslim holy sites in the past 48 hours, holding the Israeli government fully responsible for the violence. "During the last 48 hours, a Mosque near Bethlehem and a Christian seminary in Occupied East Jerusalem were set on fire by Israeli terrorists," senior PLO official Saeb Erekat said. "These terrorists have been incited for and protected by a government that claims exclusivity over this land and that justifies its illegal occupation and colonization based on distorted religious claims. >>>

 

Israeli Fanatics Burn Section Of A Jerusalem Church - A group of Israeli fanatics burnt, on Thursday at dawn, a section of the Church of the Dormition, in occupied Jerusalem, causing significant damage, and wrote racist anti-Christian graffiti. >>>

#########Schockierendes Video: Israelische Siedler schießen auf unbewaffnete Palästinenser - 22.05.2012 - Jüdische Siedler feuern auf Palästinenser - und das israelische Militär schaut tatenlos zu: Diese Szene haben Menschenrechtsaktivisten auf Video festgehalten. Der Vorfall belegt die Rechtlosigkeit in der die Palästinenser unter israelischer Besatzung im Westjordanland leben. >>>

 
Sagt nicht, wir hätten es nicht gewusst Nr. 443 - Am Dienstag, 17. Februar, betraten israelischen Streitkräfte ein Gebiet, das zum Dorf Tyassir in der Nähe von Tubas (nördliche West Bank) gehört und entwurzelten 9 Dunam (90002) Olivenbäume mit der Behauptung, die seien in einem Naturreservat gepflanzt worden.

Am Donnerstag, 19 Februar 2015, hielten Regierungsbeamte, von Polizei eskortiert, einen Zerstörungstag in Beduinengemeinden im Negev ab. Sie zertörten eine Gebäudeteil in Rahat und gingen nach Al Arahib, um es erneut zu zerstören. >>>

Gazaner gezwungen ihre Habe zu verkaufen - Seine Armut hat Khaled Selim, 48, dazu gebracht, seine Einrichtung zu einem sehr billigen Preis zu verkaufen, um seine Familie versorgen zu können und nicht betteln gehen zu müssen. Selim, der in einem Betonwerk arbeitete, das während dem Gazakrieg zerstört wurde, sagte gegenüber Al Monitor: "Nachdem ich schon das ganze Geld ausgeben musste, das ich gespart hatte, hatte ich keine andere Wahl, als meine Einrichtung zu verkaufen. Ich hatte kein Geld mehr für das Nötigste für meine Familie. Ich kann das Geld für die Medikamente für meine krebskranke Frau nicht aufbringen."

Selim sagt, dass seine Familie jetzt auf dem Boden schläft, nachdem er ihre Betten verkaufen musste, und dass seine Arbeitslosigkeit ihn zwingen wird, in nächster Zeit seinen Kühlschrank zu verkaufen: Wozu braucht man einen Kühlschrank, wenn er immer leer ist?"

Selims Not spiegelt die Not der Mehrheit der 1,8 Millionen Gazaner wider. Sie leiden unter verschiedenen schweren finanziellen Krisen, die die bereits verheerende wirtschaftliche Situation der Palästinenser (weiter) geschädigt haben. Der Wirtschaftswissenschafter Samir Hamattu erklärt auf die Frage nach diesen Krisen, dass sie die Folge verschiedener politischer und wirtschaftlicher Verhältnisse seien, einschließlich der israelischen Blockade, dem Gazakrieg, die Schließung der Tunnels an der ägyptischen Grenze, die Schließung des Grenzübergangs zu Ägypten, die politischen Differenzen zwischen Hamas und Fatah und die Finanzkrise, die zur Zeit die Institutionen der Palästinensische Autonomiebehörde plagt.

Hamattu sagte gegenüber Al Monitor: "Die israelische Blockade, die schon acht Jahre andauert, hat zu einer tragischen Situation geführt. Dann hat der Krieg noch alle Wirtschafts- und Entwicklungsinstitutionen zerstört und hat überall Verzweiflung und Frustration gesät."

Nebras Bseiso, die Direktorin der Palestinian Banking Corporation und des Palestinian Development Fund im Gazastreifen, sagte im November in einem Interview mit dem lokalen TV-Sender Wattan: "Der israelische Angriff auf den Gazastreifen hatte zur Folge, dass wegen der Zerstörung der Industrieanlangen fast 12.000 Arbeiter und infolge der Schließung der Tunnels an der ägyptischen Grenze 1.200 ohne Beschäftigung sind." Bseiso fügt hinzu: "Es gibt 110.000 Personen mit Universitätsabschlüssen und ungefähr 30.000 mit Abschlüssen an höheren Bildungseinrichtungen, die ohne Beschäftigung sind. Diese Leute können keinen Job finden, weil der öffentliche Sektor keine neuen Jobs anbieten kann, da alle Stellen sowohl von der Palästinensischen Autonomiebehörde als auch der Hamas besetzt sind. Die PA kann nicht mehr als 7% der Graduierten pro Jahr einstellen." Die Arbeitslosigkeit (arbeitslos ab dem Alter von 15 Jahren nach der palästinensischen Definition) liegt im Gazastreifen nach der Statistik des Palestinian Bureau of Statistics, 4. Quartal 2014 bei  42,8% und die Armut bei 65%. 

Auf dem Firasmarkt in Downtown Gaza stand Mohamad al-Aaraj, 29, vor einem Computer und einer schmalen Schaukel mit dem Hinweis "Zu verkaufen". Aaraj, ein Grundschullehrer, der in Gaza City lebt, erzählte gegenüber Al- Monitor: "Die Entscheidung der Palästinensischen Einheitsregierung, die Gehälter der Leute, die von der früheren Hamasregierung eingestellt worden sind, nicht (mehr) zu zahlen, hat mich in eine schreckliche Armut gestürzt, ich bin nicht mehr in der Lage, meine vierköpfige Familie (mit 2 Kindern) mit dem Nötigen zu versorgen."  Er zeigte auf die Schaukel und sagte, sie sei das Geschenk seiner Mutter zur Geburt seines ersten Kindes vor zwei Jahren: "Wenn ich diese Schaukel verkaufe, nehme ich meinen Kindern das Recht zu spielen, aber ich habe keine andere Wahl. Am meisten fürchte ich, dass ich zu einem Punkt kommen könnte, wo ich wichtige Einrichtungsgegenstände verkaufen muss, auf die ich nicht verzichten kann."

Laut dem politischen Analysten Iyad Atallah hat die Hamas während ihrer Regierungszeit im Gazastreifen (2007-2014) etwa 42.000 Personen eingestellt, die jetzt in einer schwierigen Lage sind, weil die Einheitsregierung ihre Gehälter nicht mehr zahlt, seit sie im Juni 2014 ins Amt kam. Atallah gegenüber Al Monitor: "Diese Angestellten sind Opfer der Differenzen zwischen Hamas und Fatah, und nachdem diese Differenzen andauern, scheinen alle Versöhnungsabkommen auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt." Er wies darauf hin, dass die palästinensische Gesellschaft verschiedene soziale und wirtschaftliche Entwicklungen durchgemacht hat, nach denen diese Angestellten keine Gehälter mehr bekommen, und manche Leute so weit gekommen sind, dass sie ihre Einrichtung verkaufen. Atallah fügte hinzu, dass die Krise, wenn sie anhalte, weitere negative Folgen haben werde, wie das Betteln.

Andererseits leidet die PA unter einem großen Defizit in ihren finanziellen Ressourcen, nachdem Israel am 3. Januar beschlossen hat, die Überweisung Zoll- und Steuereinnahmen (für die PA) in Höhe von 127 Millionen Dollar zurück zu halten als Vergeltung dafür, dass die PA dem Internationalen Strafgerichtshof beigetreten ist. Auf einem Seminar der Weltbank am 12. Februar über die finanziellen Auswirkungen der israelischen Entscheidung, sagte der palästinensische Finanzminister Shukri Bishara, dass die PA infolge der Zurückhaltung dieser Gelder 70% ihrer finanziellen Ressourcen verloren habe, und fügte hinzu: "Diese unfaire Aktion wird  nicht kalkulierte Folgen haben."

Der Internationale Währungsfond (IMF) äußerte am 29. Januar seine Befürchtungen bezüglich der Auswirkungen der israelischen Entscheidung in einem Statement: "Nach dem Gazakrieg im Sommer und der wachsenden politischen Spannungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem ist die wirtschaftliche Aktivität 2014 geschrumpft. Die Mission schätzt, dass das reale GDP um etwa 1% gesunken ist, das erste Schrumpfen seit 2006." Laut Hamattu wird das Zurückhalten der Zoll- und Steuereinnahmen "als israelisches Piratenstück" eingeschätzt, "das die Geldquellen für die Palästinenser austrocknen solle, um die Blockade zu verschärfen". Er erklärte, dass dieses Vorgehen die Angestellten der PA und ihre Familien schwer getroffen habe, dass sich Leute Geld von anderen leihen, um die Grundbedürfnisse ihres Haushalts abzudecken, und (dann) gezwungen sind ihre Habe zu verkaufen, um diese Schulden zu begleichen. 

Um mit den politischen und wirtschaftlichen Problemen infolge der finanziellen Krise zurecht zu kommen, müssen die Menschen strenge Sparmaßnahmen befolgen, um ihre grundlegenden Bedürfnisse abdecken zu können. Quelle:www.alray.ps/en/index.php?act=post&id=5974#.VO9guaO1-So   - Übersetzung:K. Nebauer

#########Israel galoppiert in den nächsten Krieg in Gaza - Israel eilt auf die nächste gewalttätige Auseinandersetzung mit den Palästinensern zu, so, als ob es eine Art Naturkatastrophe wäre, die sich nicht vermeiden lässt - Gideon Levy -

Collage Erhard Arendt - www.palaestina-portal.eu

Der nächste Krieg wird im Sommer ausbrechen. Israel wird ihm einen anderen kindischen Namen verpassen, und er wird in Gaza stattfinden. Es gibt bereits einen Plan, um die Gemeinden entlang der Grenze zum Gazastreifen zu evakuieren. Israel weiß, dass dieser Krieg ausbrechen wird, es weiß auch, weshalb – und es ist blindlings dabei dort hinein zu galoppieren, als sei es ein zyklisches Ritual, eine periodische Zeremonie oder eine Naturkatastrophe, die sich nicht vermeiden lässt. Hier und da empfindet man sogar Begeisterung.

Es spielt keine Rolle, wer Premierminister ist und wer Verteidigungsminister ist – es gibt keinen Unterschied zwischen den Kandidaten, sofern Gaza betroffen ist. Isaac Herzog und Amos Yadlin sagen natürlich nichts und Tzipi Livni prahlt damit, dass dank ihr kein Hafen in Gaza geöffnet wurde. Der Rest der Israelis sind nicht an Gazas Schicksal interessiert. Deshalb wird es bald (wieder) gezwungen sein, sie an sein Desaster zu erinnern mithilfe des einziges Mittels, das ihnen geblieben ist, den Raketen.

Gazas Desaster ist haarsträubend. Keinerlei Erwähnung darüber im israelischen Diskurs und bestimmt nicht während der dümmsten, hohlsten Wahlkampagne, die es je hier gegeben hat. Man kann es kaum glauben, aber die Israelis haben eine Parallelwirklichkeit erfunden, abgeschnitten von der tatsächlichen, eine herzlose, gefühllose, verneinende Realität, während all dieses Elend, das meiste davon durch ihr eigenes Handeln, sich gar nicht weit von ihren Häusern entfernt abspielt.

Babys sind im Schutt ihrer Häuser erfroren, Jugendliche riskieren ihr Leben und überqueren den Grenzzaun, nur um eine Portion Nahrung in einem israelischen Gefängnis zu bekommen. Hat das jemand gehört?  Kümmert sich jemand darum? Versteht irgendjemand, dass dies zu dem nächsten Krieg führt?

Salma lebte nur 40 Tage, wie die Ewigkeit eines Schmetterlings. Sie war ein Baby aus Beit Hanoun im Nordosten des Gazastreifens, das letzten Monat an Unterkühlung starb, nachdem ihr dünner Körper dem Wind und dem Regen ausgesetzt war, der durch die Hütte aus Sperrholz und Plastik eingedrungen war, in der sie mit ihrer Familie lebte, seitdem ihr Haus zerbombt worden war.  “Sie war gefroren, wie Eiskrem“, sagte ihre Mutter über die letzte Nacht des Leben ihres Kindes. Der UNWRA-Sprecher Chris Gunness schrieb über Salma letzte Woche in der englischen Zeitung, The Guardian. Ihre Mutter, Mirwat,  sagte ihm, dass sie, als sie geboren wurde, 3,1 kg gewogen hat. Ihre drei Jahre alte Schwester, Ma’ez, wurde mit Frostbeulen ins Krankenhaus eingeliefert.

Ibrahim Awarda, 15, der seinen Vater in einem israelischen Bombenangriff im Jahr 2002 verloren hat, hatte mehr Glück. Er beschloss, den Zaun zwischen Gaza und Israel zu überqueren.. “Ich wusste, ich würde verhaftet werden“, sagte er dem Reporter der New York Times in Gaza letzte Woche. “Ich sagte zu mir selbst, vielleicht werde ich ein besseres Leben finden. Sie gaben mir gutes Essen und dann warfen sie mich raus - zurück.” Ibrahim wurde über einen Monat in zwei Gefängnissen in Israel gehalten, bevor er wieder in Zerstörung, Elend, Hunger und Tod zurückgestoßen wurde. Dreihundert Gazaner ertranken im letzten September im Meer, in einem verzweifelten Versuch, den Gefängnisstreifen zu verlassen. Vierundachtzig Gazaner wurden von der israelischen Verteidigungsarmee in den letzten sechs Monaten inhaftiert, nachdem sie versuchten, in Israel einzudringen, die meisten von ihnen, um aus der Hölle zu fliehen, in der sie leben. Weitere neun wurden diesen Monat inhaftiert.

Atiya al-Navhin, 15, hat auch versucht, in Israel einzudringen im November, nur um seinem Schicksal zu entfliehen. Er wurde von IDF-Soldaten angeschossen, in zwei israelischen Krankenhäusern behandelt und im Januar nach Gaza zurückgeschickt. Jetzt liegt er gelähmt und unfähig zu sprechen bei sich Zuhause.

Einige 150,000 heimatlose Menschen leben in Gaza und 10.000 Flüchtlinge in UNRWA-Unterkünften. Das Budget der Organisation wurde ausgegeben, nachdem die Welt ihre Verpflichtung vollkommen ignoriert hat, 5,4 US Dollar als Beitrag zu leisten, um Gaza aufzubauen. Die Verpflichtung, die Aufhebung der Blockade in Gaza zu verhandeln – der einzige Weg, um den nächsten Krieg zu vermeiden und den danach – wurde auch nicht eingehalten. Niemand spricht darüber. Es ist nicht interessant. Es gab einen Krieg, Israelis und Palästinenser wurden dabei getötet für nichts und wider nichts! Lasst uns in den nächsten Krieg ziehen.

Israel wird wieder behaupten, überrascht und beleidigt zu sein – die grausamen Araber greifen es wieder mit Raketen an, ohne jeglichen Grund. Gideon Levy tweets at @levy_haaretz - https://medium.com/@thepalestineproject/israel-is-galloping-to-the-next-war-in-gaza-6cfa4f5058f8   - Vom Englischen ins Deutsche übersetzt von Inga Gelsdorf.

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